Maria Furtwängler: Man kann Aussehen nicht konservieren

Die Schauspielerin gibt es jetzt auch als Wachsfigur, die optisch nicht altern wird - anders als der reale Mensch. Der Alterungsprozess sei «ein schonungsloser», sagte sie.
| dpa
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Zweimal Maria Furtwängler bei Madame Tussauds Berlin.
Britta Pedersen/dpa Zweimal Maria Furtwängler bei Madame Tussauds Berlin.

Berlin - Nach Ansicht von Schauspielerin Maria Furtwängler (52) sollte man das Älterwerden auch mit Humor und Mitgefühl nehmen.

Der Alterungsprozess sei "ein schonungsloser", sagte sie der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag in Berlin, wo sie eine Wachsfigur ihrer "Tatort"-Kommissarin bei Madame Tussauds vorstellte.

Man wisse, dass man Aussehen nicht konservieren könne. Jeder Tag bringe einen Verlust von Jugendlichkeit, sagte Furtwängler. Das könne man nur wieder mit Humor und Mitgefühl sehen. Irgendwann werde sie über ihre Wachsfigur sagen können: "So sah ich mal aus."

Als Ermittlerin Charlotte Lindholm löst Furtwängler bereits seit 2002 Kriminalfälle in Hannover sowie in Dörfern und Kleinstädten zwischen Harz und Nordsee. Sie macht sich auch für Frauen im Fernsehen stark und arbeitet dabei mit der Universität Rostock zusammen.

Mit ihrer Studie hätten sie gezeigt, dass Frauen seltener im Fernsehen vorkommen und ab 35 Jahren rasch vom Bildschirm verschwinden. Daraus seien Handlungsimpulse entstanden. Im nächsten Jahr werde erneut gemessen. "Und ich denke, wir werden Veränderungen sehen. Ich bin da sehr zuversichtlich", sagte Furtwängler.

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