Mannschaftsarzt gibt Entwarnung: Christian Eriksen geht es gut

Der dänische Fußballnationalspieler Christian Eriksen ist am Sonntag erneut auf dem Spielfeld zusammengebrochen. Nach Angaben des Mannschaftsarztes geht es ihm inzwischen gut, er sei "guter Laune" und könne das Krankenhaus voraussichtlich bald wieder verlassen.
von  (wue/spot)
Christian Eriksen beim Länderspiel gegen die Ukraine am 7. Juni 2026.
Christian Eriksen beim Länderspiel gegen die Ukraine am 7. Juni 2026. © imago images/Gonzales Photo

Rund fünf Jahre nach seinem dramatischen Zusammenbruch bei der Fußball-EM ist Christian Eriksen (34) am Sonntag erneut während eines Spiels kollabiert. Dem dänischen Fußballnationalspieler gehe es den Umständen entsprechend gut, teilte Mannschaftsarzt Morten Boesen mit.

"Ich habe heute Morgen mit Christian gesprochen, es geht ihm gut. Er ist bei seiner Familie und bei guter Laune", erklärte Boesen in einem Statement. Die Mitteilung wurde unter anderem über den Instagram-Account der Herren-Nationalmannschaft am Vormittag des 8. Juni veröffentlicht. Weiter teilte der Arzt mit: "Es wird erwartet, dass er bald entlassen wird und nach Hause zurückkehren kann." Man kümmere sich gut um die Spieler sowie das Personal und stehe in regelmäßigem Kontakt.

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Christian Eriksen musste bei der EM 2021 reanimiert werden

Christian Eriksen war bei der EM 2021 im Spiel gegen Finnland auf dem Platz zusammengebrochen und musste wiederbelebt werden. Wenig später wurde ihm ein Herzschrittmacher eingesetzt. Nach ärztlicher Freigabe konnte er seine Karriere als Fußballprofi fortsetzen.

Bei einem Testspiel der dänischen Nationalmannschaft gegen die Ukraine kurz vor der anstehenden Fußball-WM ist Eriksen nun am Sonntag erneut auf dem Spielfeld kollabiert. Die Partie wurde daraufhin abgebrochen.

Mannschaftsarzt Boesen ließ danach in einem ersten Statement mitteilen, dass Eriksen kurzzeitig das Bewusstsein verloren habe, den Platz aber auf eigenen Beinen verlassen konnte. Der Herzschrittmacher habe aus seiner Sicht so funktioniert, wie er sollte.

"Er war kurzzeitig bewusstlos, kam aber sehr schnell wieder zu sich und wir konnten rasch Kontakt zu ihm herstellen. Nun muss er im Krankenhaus weiter untersucht werden, um die Ursache des Vorfalls zu klären", erklärte Boesen. Ein Auslöser wurde bislang nicht genannt.

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