Mandy Moore im Everest-Basislager

US-Schauspielerin Mandy Moore ist unter die Bergsteiger gegangen - und hat am Sonntag das Basiscamp des 8848 Meter hohen Mount Everest erreicht. In einem Instagram-Post zeigte sie ihren Freudensprung und gedachte den verstorbenen Gipfelstürmern.
| dpa
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Mandy Moore bei der 42. Gracie Awards Gala.
Chris Pizzello/dpa Mandy Moore bei der 42. Gracie Awards Gala.

Kathmandu - US-Schauspielerin Mandy Moore (35, "The Darkest Minds") zeigt sich hingerissen vom Aufstieg zum Mount-Everest-Basiscamp.

"So viel Zauber in diesen Bergen. Sie stehen für Abenteuer in seiner großartigsten Form, in einer ganz eigenen Sprache", schrieb sie bei Instagram zu Fotos, die sie am höchsten Berg der Welt zeigen. Die Schauspielerin spielt seit 2016 in der NBC-Serie "This Is Us" und ist auch als Pop-Sängerin aktiv. Im März wurde sie mit einem Stern auf dem "Hollywood Walk of Fame" geehrt.

Im Basiscamp des höchsten Berges der Welt zu stehen, übersteige ihre wildesten Vorstellungen. Hier spüre man aber auch unweigerlich die Energie all derer, die vorher hier gestanden und ihr Leben am Berg verloren haben. "Respekt, Ehrfurcht, Anerkennung... das überflutete uns, als wir die Gebetsfahnen und gelben, kuppelförmigen Zelte des Basiscamps sahen." Ein Aufstieg zum Gipfel sei aber kein Thema gewesen. Für ihren Trip bis in rund 5400 Metern Höhe, der in der nepalesischen Hauptstadt Kathmandu startete, waren Moore zufolge zehn Tage geplant.

Fast zeitgleich mit Moores Besuch am höchsten Berg der Welt kam am Gipfel ein Landsmann von ihr ums Leben: Ein 62-jähriger US-Amerikaner starb während des Abstiegs vom 8848 Meter hohen Berg. Damit sind in dieser Saison am Mount Everest bereits elf Bergsteiger gestorben.

In jeder Saison versuchen Hunderte, den Gipfel des Everest zu erklimmen. Meist beschränken sich die Gelegenheiten, bei denen die Wetterbedingungen günstig genug für einen Gipfelsturm sind, zwischen Mitte und Ende Mai auf zwei bis drei pro Saison. Vergangene Woche hatte sich ein solches "Wetter-Fenster" geöffnet. Es bildete sich eine regelrechte Warteschlange unter dem Gipfel.

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