Märtha Louise von Norwegen und ihr Mann treten in Esoterik-Show auf

Prinzessin Märtha Louise und ihr Mann Durek Verrett treten in einer Doku über die alternative Szene in Norwegen auf. Das könnte zum nächsten Problem für das Königshaus werden.
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Märtha Louise von Norwegen und Durek Verrett sind seit 2024 verheiratet.
Märtha Louise von Norwegen und Durek Verrett sind seit 2024 verheiratet. © imago images/PPE

Märtha Louise von Norwegen (54) und ihr Ehemann Durek Verrett (51) gehören laut "TV2" zu den Stars von "Alternatives Norwegen", einer sechsteiligen Reality-Serie. Die Prinzessin und der selbst ernannte Schamane werden im Herbst auf dem Streamingdienst Viaplay zu sehen sein.

Laut Ankündigung soll die Serie einen "herzlichen, unterhaltsamen und intimen" Einblick in die norwegische Esoterikszene geben. Verrett selbst formulierte es dem Bericht zufolge deutlich: "Ich bin mit Gott verbunden, und wenn das den Leuten unangenehm ist - nun, dann wird es euch sehr unangenehm werden." Die Sendung werde seiner Ansicht nach für Norwegen "transformativ" sein.

Viel Kritik an Märtha Louise

Märtha Louise, Tochter von König Harald (89) und Königin Sonja (88), sagte laut "TV 2" unterdessen: "Ich freue mich sehr, dazu beizutragen, eine Brücke zu schlagen und dies zu normalisieren, damit sich mehr Menschen trauen, sich zu outen und zu sagen, wer sie sind. Das Wichtigste im Leben ist, dass wir es wagen, wir selbst zu sein."

Die Prinzessin widmet sich bereits seit Jahren ihrer Arbeit im Bereich "alternativer Therapien". Sie eröffnete unter anderem ein esoterisches Zentrum, wofür sie in der Öffentlichkeit kritisiert wurde. Mit dem umstrittenen Verschwörungstheoretiker Durek Verrett ist sie seit August 2024 verheiratet.

Schwere Zeit für das norwegische Königshaus

Die Ankündigung der Prinzessin, im TV über ihre Ansichten zu sprechen, könnte kaum ungünstiger sein. Die norwegische Königsfamilie wartet derzeit auf das Urteil im Prozess gegen Marius Borg Høiby (29), den Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit (52) aus einer früheren Beziehung. Der Stiefsohn von Kronprinz Haakon (52) bekannte sich schuldig in Bezug auf mehrere Anklagepunkte, bestreitet jedoch die schwerwiegendsten Vorwürfe, darunter Vergewaltigung. Das Urteil wird für den 15. Juni erwartet.

Darüber hinaus geht es Kronprinzessin Mette-Marit, die an einer Lungenfibrose leidet, zunehmend schlechter. Das norwegische Königshaus bestätigte vergangene Woche, dass sie auf die Warteliste für eine Lungentransplantation gesetzt wurde.

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