Märtha Louise von Norwegen im Interview: Darauf antwortet sie nicht

Prinzessin Märtha Louise von Norwegen und der Schamane Durek Verrett sprechen mit dem dänischen Fernsehen und gehen dabei auf kritische Fragen ein - nur nicht auf drei bestimmte Themen.
(wue/spot) |
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Märtha Louise von Norwegen und Durek Verrett bei ihrer Hochzeit.
Märtha Louise von Norwegen und Durek Verrett bei ihrer Hochzeit. © imago images/PPE

Wegen ihrer Beziehung waren Prinzessin Märtha Louise von Norwegen (54) und der Schamane Durek Verrett (51) in den vergangenen Jahren oft in den Schlagzeilen. In einem seltenen TV-Interview mit dem dänischen Sender TV2 sprechen beide auch über kritische Themen. Wie jetzt bekannt wird, waren drei Angelegenheiten aber offenbar tabu.

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Schon vor einem Jahr habe einer der Moderatoren demnach Verrett kontaktiert und ein Interview angefragt. Nach längerem Kontakt habe das Paar, das sich im letzten Sommer das Jawort gegeben hat, plötzlich zugesagt. Das Verhältnis zur norwegischen Königsfamilie sei gut, habe es in dem Gespräch geheißen. Zuvor sei allerdings vereinbart gewesen, dass nicht aufgegriffen werden soll, was das Königshaus über die Situation des Paares und die viele Aufmerksamkeit denke, die die beiden erhalten.

In dem Interview, das demnach kurz vor Weihnachten geführt wurde, seien aber noch zwei weitere Tabus aufgekommen. Prinzessin Märtha Louise habe demnach Fragen zum Verfahren gegen Marius Borg Høiby (28), den ältesten Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit von Norwegen (52) nicht beantworten wollen. Außerdem wollte sie nicht über die Krankheit Mette-Marits sprechen. Der Palast hatte kürzlich öffentlich gemacht, dass die an Lungenfibrose leidende 52-Jährige eine Lungentransplantation benötigt. Ihr ältester Sohn muss sich unterdessen voraussichtlich ab Anfang Februar vor Gericht behaupten - darunter auch Vorwürfe der Vergewaltigung.

Im Gespräch habe Märtha Louise unter anderem über die Spekulationen gescherzt, dass ihr Gatte sie angeblich einer Gehirnwäsche unterzogen habe. Die beiden hätten ihrer Ansicht nach aber auch schon in einem früheren Leben eine Beziehung geführt. Auf eine Meinungsumfrage in Norwegen angesprochen, laut der demnach gut 8 von 10 Bürgerinnen und Bürger es begrüßen würden, dass ihr der royale Titel aberkannt werden sollte, habe die Prinzessin geantwortet, dass sie diesen nicht ablegen wolle. Wenn sie Norwegern begegne, behandelten diese sie vorwiegend freundlich. Natürlich gebe es aber auch Menschen, "die anderer Meinung sind als wir". Ihr Partner habe erklärt, dass das Paar sich nicht unterkriegen lassen wolle.

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