Madonna lässt sich von Terroristen nicht den Mund verbieten

Madonna hatte kurz überlegt, ob sie nach den Terroranschlägen in Paris ihr Konzert in Stockholm absagen soll, doch die Queen of Pop will sich von den Terroristen nicht zum Schweigen bringen lassen.
| az/dpa
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Nach den Terroranschlägen in Paris hat Madonna bei ihrem Konzert in Stockholm eine emotionale Rede gehalten.
dpa Nach den Terroranschlägen in Paris hat Madonna bei ihrem Konzert in Stockholm eine emotionale Rede gehalten.

Stockholm - Popstar Madonna ruft dazu auf, sich nicht von Terroranschlägen und Drohungen zum Schweigen bringen zu lassen.

Ihr Auftritt in Stockholm sei schwierig gewesen, "aber in der Arena war so viel Liebe, dass ich das Gefühl hatte, wir haben Dunkelheit in Licht verwandelt", schrieb sie am Sonntag auf Facebook.

"Und das ist unsere Aufgabe als menschliche Wesen!", fügte die 57-Jährige hinzu. Bei dem Konzert in der schwedischen Hauptstadt hatte sie am Samstagabend eine emotionale Rede gehalten.

 

 

"Thank you Stockholm! Tonight's show was difficult but there was so much love in this arena it made me feel like we were...

Posted by Madonna on  Sonntag, 15. November 2015

 

Ihre Show drehe sich darum, das Leben zu feiern, für die eigenen Rechte aufzustehen und für das zu kämpfen, woran man glaube: "Diese Leute (die Terroristen) wollen uns den Mund verbieten. Sie wollen uns zum Schweigen bringen. Und wir werden sie nicht lassen", sagte sie unter dem Jubel Tausender Fans.

Madonna gab zu, kurz darüber nachgedacht zu haben, ob sie die Show absagen solle. "Dann dachte ich mir aber: warum sollte ich ihnen nachgeben, warum sollte ich ihnen erlauben, mich und uns davon abzuhalten, Freiheit zu genießen?" Alle angegriffenen Orte in Paris seien Orte gewesen, an denen es eigentlich um Spaß gegangen sei - ums Essengehen, Tanzen, Singen, ein Fußballspiel. "Es gibt niemanden auf der Welt, der das Recht hat, uns davon abzuhalten, das zu tun, was wir lieben", rief sie der Menge zu. Paris steht am 9. und 10. Dezember auf Madonnas Tourplan.

Terror in Paris: Die Verbindungen zu Deutschland

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