Lustiges Video: Carolin Kebekus wünscht sich Päpstin

Carolin Kebekus hat sich mal wieder mit der katholischen Kirche angelegt. Die Komikerin wünscht sich eine Päpstin und veräppelt den Sexismus in der Kirche in einem Video.
| AZ/dpa
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Carolin Kebekus hat sich mal wieder mit der Kirche angelegt.
BrauerPhotos / J.Reetz Carolin Kebekus hat sich mal wieder mit der Kirche angelegt.

Carolin Kebekus (40) will wieder in die katholische Kirche eintreten, sobald die erste Päpstin gewählt wird. "Wenn das passiert, bin ich wieder dabei", sagte die Komikerin in einem Interview mit dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Freitag).

Carolin Kebekus fühlt sich der Glaubensgemeinschaft sehr verbunden

Trotz ihres Austritts aus der Kirche sei sie aber immer noch getaufte Christin. "Ich bin in einer katholischen Familie in Köln-Neubrück aufgewachsen", erzählt sie. "Mein Vater hat in der Gemeinde in einer Band gespielt. Die Jugendgottesdienste waren rappelvoll. Von all dem habe ich mich nicht getrennt."

Sie habe die Institution Kirche verlassen, aber nicht die Glaubensgemeinschaft, mit der sie sich nach wie vor sehr verbunden fühle. Das gelte vor allem für die Frauen, die in der katholischen Kirche gegen Diskriminierung kämpften.

Carolin Kebekus veräppelt Ansichten der katholischen Kirche

Carolin Kebekus selbst macht sich für Frauen in Führungspositionen der katholischen Kirche stark. In ihrem Musikvideo zu dem Song "Im Namen der Mutter" parodiert sie die Ansichten der Glaubensgemeinschaft und inszeniert Frauen als Päpstinnen.

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Mit Sätzen wie "Der Vater, der Sohn, der heilige Geist - drei Männer, keine Frau, oh mein Gott ist das dreist" oder "nächster Papst wird eher ein Heide als jemand mit ner Scheide. Wir haben euch gewaschen, euch die Kutten gebracht, zum Dank habt ihr uns alle dann zu Prostituierte gemacht." provoziert die Komikerin vor allem die alteingesessene Männerriege der katholischen Kirche.

"Ich studiere selber katholische Theologie und würde mich sehr über eine Päpstin freuen. Carolin du singst mir aus der Seele!!!! Die Stellung der Frau, muss in der katholischen Kirche überdacht werden" schreibt ein begeisterter Fan zu dem Clip auf Youtube.

Skandalöser Auftritt: WDR wollte "Dunk den Herrn"-Clip nicht ausstrahlen

Für Carolin Kebekus ist es nicht das erste Mal, dass sie sich mit der Kirche anlegt. 2013 war sie für den Song "Dunk den Herrn" und das dazugehörige Video in den sozialen Medien heftig kritisiert worden. Der Sender WDR hatte den Clip damals nicht ausstrahlen wollen, weil die Komikerin darin in einem Nonnenkostüm auftritt und an einem Kruzifix leckt.

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