Liam Neeson: Er wollte seiner Freundin "Ehre erweisen"

Keine leichte Zeit für Liam Neeson. Nach seinen umstrittenen Aussagen über mörderische Rachegelüste ist er in Erklärungsnot. Bei seinem Auftritt im US-Fernsehen versuchte er sich nun zu rechtfertigen.
| (cos/spot)
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"Ich bin kein Rassist", sagte Liam Neeson (66, "96 Hours") bei seinem ersten Auftritt in der Öffentlichkeit, nachdem er für seine Aussagen über mörderische Rachegelüste in die Kritik geraten war. "Das war vor 40 Jahren. Ich hatte einen Urdrang", versuchte sich der Schauspieler in der US-Sendung "Good Morning America" zu erklären. Nachdem eine Freundin, die Neeson "sehr liebte", von einem schwarzen Mann vergewaltigt worden war, habe er ihr lediglich "Ehre erweisen" wollen, "auf mittelalterliche Weise", wie er nun zugab.

Den Film "The Commuter" mit Liam Neeson sehen Sie hier

Über sein Verhalten und seine Denkweise sagte Neeson in der Show, dass sie ihn "schockiert und verletzt" hätten. So sehr, dass er sich schließlich Beistand geholt habe. "Ein katholischer Priester nahm mir die Beichte ab." Auch im Sport habe der britisch-amerikanische Schauspieler wieder zu sich selbst gefunden. Wie er in dem TV-Gespräch weiter erzählte, würde er seither Powerwalken: "Zwei Stunden am Tag, um diese Wut aus mir herauszuholen", zitiert ihn die britische "Daily Mail".

Egal, ob schwarz oder weiß

Eines scheint Neeson in dem Gespräch wirklich wichtig gewesen zu sein. Er betonte, dass seine Reaktion vor 40 Jahren nichts mit der Hautfarbe oder Nationalität des Mannes zu tun gehabt hätte. "Wäre er Ire, Schotte, Brite oder Litauer gewesen, ich weiß, dass ich gleich reagiert hätte", stellte er klar.

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