"Let's Dance"-Pleite von Victoria Swarovski: "War einfach nicht gut"

Victoria Swarovski (32) hat in jungen Jahren schon viel erreicht: 2016 gewann sie "Let's Dance", seit 2018 darf sie die Tanz-Show moderieren und 2026 präsentierte sie mit dem Eurovision Song Contest den größten Musikwettbewerb der Welt. In einem Interview wirft die 32-Jährige nun einen ehrlich Blick zurück auf ihre Moderationsanfänge – und zeigt sich dabei ganz selbstreflektiert.
Victoria Swarovski ernst: "Wollen einen fallen sehen"
"Ich habe lange überlegt, ob es das richtige Format ist", sagt Victoria Swarovski zu "Condé Nast Traveller" über ihre "Let's Dance"-Teilnahme 2016. "Ich fragte mich, was die Leute sagen würden über mich. Ob sie Vorurteile haben, die mein Nachname mit sich bringt." Heute weiß sie, dass es die richtige Entscheidung war: "Ich habe gewonnen und – mit einem Jahr Pause dazwischen – schließlich das Angebot bekommen, 'Let's Dance' zu moderieren. Das war nie mein Plan, da bin ich eher reingerutscht. Heute kann ich mir ein anderes Leben kaum noch vorstellen."
Für ihre ersten Moderationsversuche im Jahr 2018 hatte es viel Kritik gehagelt: Als "zu hölzern" und "zu steif" hatten Zuschauer die Kristallerbin zunächst abgestempelt. Doch der Gegenwind habe Victoria Swarovski, die damals Sylvie Meis (48) ersetzte, umso mehr motiviert: "Ich habe den Ansporn, mir und anderen zu zeigen, dass ich es kann – und viel kann. Als jemand mit einer gewissen Prominenz spürt man mitunter mehr als andere, was Neidgesellschaft bedeutet. Menschen wollen einen fallen sehen."

"Let's Dance"-Start von Victoria Swarovski: "Einfach nicht gut"
Selbstreflektiert blickt Victoria Swarovski auf ihr "Let's Dance"-Debüt als Moderatorin zurück: "Konstruktive Kritik ist immer willkommen und habe ich schon immer angenommen. Die erste Show war einfach nicht gut. Also sagte ich mir: Vici, du trainierst jetzt hart und zeigst es allen. Aufgeben war für mich keine Option. So wurde ich erzogen, das ist am Ende unternehmerisches Denken. Ich bin in diesem Fall ein Unternehmen und habe mich selbst zur Marke gemacht."
Mit Erfolg, denn immerhin wurde ihr 2026 die große Ehre der ESC-Moderation zuteil. Ob der Name Swarovski für ihre Karriere eher Fluch oder eher Segen bedeutete? "Durch jede Tür muss ich allein hindurch und mich beweisen", meint die 32-Jährige dazu. "Gefühlt musste ich mich aufgrund meines Namens immer doppelt beweisen."