Leon Windscheid büffelte drei Monate "zehn Stunden am Tag" für seinen WWM-Triumph

Viele träumen davon, er hat es geschafft: Leon Windscheid gewann 2015 als elfter Kandidat den Hauptgewinn bei "Wer wird Millionär?". Im Podcast "Hotel Matze" erläuterte der 37-jährige Psychologe nun noch einmal anschaulich, wie akribisch er sich damals auf die RTL-Quizshow vorbereitete.
In einer drei- bis viermonatigen Promotionspause habe er "sieben Tage die Woche, zehn Stunden am Tag gelernt und versucht, mich auf diese Fragen vorzubereiten". Unter anderem habe er alle amerikanischen Präsidenten, Länder und Kontinente gebüffelt sowie "ganz viele verschiedene Duden gelesen, ganz viele Wikipedia-Listen". In den Zeitungen habe er die Schlagzeilen vom damals aktuellen Tag an rückwärts durchgearbeitet - ohne zu wissen, ob er es überhaupt auf den Kandidatenstuhl schaffen würde.
Zauberwürfel-Frage machte Leon Windscheid zum Millionär
Bei zwei Fragen sei es unzweifelhaft der Fall, dass er sie aufgrund seiner Vorbereitung beantworten konnte. Bei der 500.000-Euro-Frage sei er sich bis heute "nicht ganz sicher, woher ich das so halb gewusst habe, ich glaube, das muss ich auch gelesen haben", erklärte Windscheid im Gespräch mit Podcast-Host Matze Hielscher.
Die Millionenfrage schließlich lautete: "Aus insgesamt wie vielen Steinchen besteht der klassische von Ernö Rubik erfundene Zauberwürfel?" Die richtige Antwort, 26, erschloss er sich damals mittels räumlicher Vorstellung und Ausschlussverfahren. Sein letzter TV-Auftritt blieb die "Wer wird Millionär?"-Folge aus dem Jahr 2015 für den gebürtigen Bergisch-Gladbacher nicht. Inzwischen führt Leon Windscheid als Psychologie-Experte durch Doku-Beiträge der ZDF-Wissensreihen "Terra X" und "Terra Xplore".