Laura Maria Rypa wehrt sich nach Talkshow-Auftritt gegen Hass

Laura Maria Rypa hat in einer Talkshow offen über die schwerste Zeit ihres Lebens gesprochen. Nicht alle im Netz reagieren darauf mit Verständnis, woraufhin sich die zweifache Mutter noch einmal mit einem längeren Statement zu Wort meldet.
(ae/spot) |
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
1  Kommentar
lädt ... nicht eingeloggt
Teilen  AZ als Quelle bevorzugen
Für ihren Auftritt bei "deep und deutlich" erhielt Laura Maria Rypa viel Zustimmung, aber auch fiese Botschaften. Diese will sie jedoch nicht so einfach stehen lassen.
Für ihren Auftritt bei "deep und deutlich" erhielt Laura Maria Rypa viel Zustimmung, aber auch fiese Botschaften. Diese will sie jedoch nicht so einfach stehen lassen. © imago images/Panama Pictures/Christoph Hardt

Laura Maria Rypa (30) hat auf Hass-Kommentare reagiert, die nach ihrem Auftritt in der NDR-Talkshow "deep und deutlich" im Netz aufgetaucht sind.

In ihrer Instagram-Story teilte die Ex-Verlobte von Pietro Lombardi (34) einige der Nachrichten, die sie erreicht haben. Zu Kommentaren wie "Dann mach Instagram doch privat", "Aber das Geld schmeckt, oder?" oder "Sie wollte nicht in die Öffentlichkeit, sitzt jetzt aber in einer Talkshow" stellte Rypa eine klare Frage: "Habt ihr überhaupt verstanden, worüber ich gesprochen habe?"

Darum entschied sie sich für den Talkshow-Auftritt

In einem längeren schriftlichen Statement erklärte sie deshalb noch einmal, warum sie sich für den Talkshow-Auftritt entschieden hatte, bei dem sie über die Frühgeburt ihres Sohnes sprach. Sie habe deutlich machen wollen, dass ein Leben in der Öffentlichkeit mehr sei als Glamour, Geld, Instagram-Fotos und rote Teppiche. Ihr gehe es darum zu zeigen, "dass hinter diesen Bildern auch ein echter Mensch sitzt. Eine Mutter. Eine Frau, die genauso Angst haben, überfordert sein und an ihre Grenzen kommen kann".

Besonders verletzend seien für sie angesichts ihrer Emotionen Kommentare wie "Heul doch ins Kissen". "Und ja, wenn ich über diese Zeit spreche, weine ich. Natürlich weine ich", betonte Rypa. Solche Reaktionen würden "sehr viel mehr über euch als über mich" aussagen. Eigentlich, stellte sie klar, müsse sie sich für ihre Gefühle gar nicht rechtfertigen.

An ihre Kritiker richtete Rypa schließlich noch deutliche Worte: "Ihr müsst mein Leben nicht verstehen. Ihr müsst meine Entscheidungen nicht gut finden. Aber ein bisschen Menschlichkeit, Respekt und Empathie sollten wirklich nicht zu viel verlangt sein."

Die negativen Stimmen seien allerdings die Ausnahme, stellte Rypa klar. Für ihren Auftritt habe sie vor allem viel Zuspruch erhalten. Bei ihrer Community bedankte sie sich deshalb ausdrücklich: "Ich habe so eine tolle Community und ich merke, dass es bei mir gar nicht so dieses krasse Haten gibt."

Sie konnte niemandem mehr vertrauen

In "deep und deutlich" hatte Rypa sehr emotional über eine der schwersten Phasen ihres Lebens gesprochen. Unter Tränen berichtete sie, dass ihr erster Sohn mehrere Wochen zu früh zur Welt kam und auf der Intensivstation behandelt werden musste. "Man muss sich vorstellen: Mein Sohn liegt auf der Intensivstation. Ich weiß nicht, ob mein Kind überleben wird. Und dann stellt sich heraus, dass eine Mutter, die selbst ein Kind auf der Intensivstation liegen hatte, Videos und Fotos von meinem Kind gemacht und diese weitergeleitet hat."

Zudem erzählte sie, dass jemand aus ihrem engsten Bekanntenkreis ihre Schwangerschaft an die Presse verkauft habe. "Ich konnte niemandem mehr vertrauen. Ich konnte mit niemandem mehr sprechen. Ich habe gemerkt, dass ich gar nicht mehr in der Öffentlichkeit stattfinden möchte und ich mich extrem zurückgezogen habe." Den Rückzug aus der Öffentlichkeit habe sie "nicht heute", sondern "damals, in dieser Situation" erwogen.

"Wir haben uns verloren"

In der Sendung sprach Rypa auch offen über das Ende ihrer Beziehung mit Pietro Lombardi. "Wir haben uns verloren, haben oft gestritten", sagte sie. Ihr ganzer Fokus habe den Kindern gegolten. "Kinder sind das Schönste, aber man darf sich als Paar nicht verlieren. Mein kompletter Fokus lag auf meinem Sohn. Ich hatte immer diese Angst: Passiert noch etwas?" Lombardi habe vor dieser Entwicklung gewarnt und an der Beziehung arbeiten wollen.

Heute funktioniere das Miteinander als Eltern im Großen und Ganzen gut. "Für die Kinder ziehen wir an einem Strang", so Rypa. Reibereien gebe es trotzdem, etwa wenn Lombardi kurzfristig ein Job dazwischenkomme. "Aber ich bin die Mama. Dann bleibt es halt an mir hängen."

Das Paar war seit 2020 mit Unterbrechungen liiert und seit 2022 verlobt. Die Söhne Leano (3) und Amelio (2) kamen im Januar 2023 und im August 2024 zur Welt. Ein Jahr nach der Geburt des jüngeren Sohnes machte Rypa die Trennung öffentlich.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Agentur spot on news. Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an info@spot-on-news.de

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
 
  • .x.x. vor 4 Minuten / Bewertung:

    wer?

    Antworten lädt ... Kommentar melden
merken
Nicht mehr merken
X

Sie haben den Inhalt der Merkliste hinzugefügt.