Kurz vor dem Anpfiff: Beliebter WM-Experte erfährt vom Tod seines Vaters

Für den beliebten TV-Experten Micah Richards wurde das zweite WM-Halbfinale von einem Verlust überschattet. Kurz vor der Sendung erreichte ihn die Nachricht, dass sein Vater gestorben war.
(paf/spot) |
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Micah Richards hat seinen Vater verloren.
Micah Richards hat seinen Vater verloren. © IMAGO/Pro Sports Images/Graham Hunt

Der auch hierzulande überaus beliebte WM-Experte Micah Richards (38) hat für die BBC das Halbfinale zwischen Argentinien und England begleitet. Doch nur kurz vor Beginn der Live-Sendung erhielt er eine tragische Nachricht: Sein Vater ist tot. Dennoch analysierte der frühere englische Nationalspieler das Geschehen auf dem Feld. Nach dem Abpfiff meldete er sich auf Social Media zu Wort.

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"Kurz vor Beginn der heutigen Sendung erreichte mich die schreckliche Nachricht, dass mein Vater Lincoln verstorben ist. Sein Tod kam unerwartet und er hat uns viel zu früh verlassen", schrieb er auf Instagram und teilte ein Foto, das ihn als Kind mit seinem Vater Lincoln zeigt. "Er war mein größter Fan. Er hat in meinem ganzen Leben kaum ein Spiel verpasst", berichtete Richards. Sein Vater sei unendlich stolz auf ihn gewesen.

Dass der Ex-Fußballprofi trotz des Schicksalsschlags auf Sendung ging, hätte sein Vater so gewollt, war er sich sicher. "Meine Gedanken sind heute bei meinen Geschwistern und meiner gesamten Familie, während wir meines Vaters Lincoln gedenken, mein Held und meine Inspiration", ergänzte er.

 

Vom Fußballstar zum beliebten TV-Experten

Micah Richards gehört zu den bekanntesten Fußball-Experten im britischen Fernsehen. Den Großteil seiner Karriere spielte er für Manchester City, wo er 2012 die Premier League gewann. Für England absolvierte der frühere Abwehrspieler 13 Länderspiele. Nach seinem Karriereende wechselte Richards ins Fernsehen und ist für CBS, Sky und die BBC im Einsatz. Besonders bekannt wurde er auch außerhalb Großbritanniens durch seine Auftritte bei CBS an der Seite der Ex-Profis Thierry Henry und Jamie Carragher, mit denen er regelmäßig Champions-League-Spiele analysiert.

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