Kurz nach dem Dschungelcamp: Simone Ballack wird 50
Obwohl die Scheidung von Fußballstar Michael Ballack (49) inzwischen schon mehr als ein Jahrzehnt zurückliegt, haftete das Label "Spielerfrau" lange hartnäckig weiter an Simone Ballack, die nun ihren 50. Geburtstag feiert. Bei "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" konnte sie jetzt aber endgültig beweisen, dass sie eine unabhängige, starke Frau ist. "Ich komme super allein klar", betonte sie am Lagerfeuer. "Es ist auch wichtig, keinen zu brauchen. Wir sind keine Frauen mehr, die einen Versorger brauchen." Sie finanziere sich seit 14 Jahren alleine. "Ich mag das nicht, wenn mich jemand auf eine Spielerfrau reduziert."
Ihre Stärke beeindruckte Zuschauer und Promikollegen
Bekannt wurde Simone Ballack aber eben an der Seite von Michael Ballack, den die gelernte pharmazeutisch-kaufmännische Angestellte beim Kellnern in einem Café in Kaiserslautern kennenlernte. Die beiden bekamen drei Söhne, die 2001, 2002 und 2005 geboren wurden. Für den Fußballer, den sie 2008 heiratete, zog sie erst nach Starnberg, dann nach London. Nach zunehmenden Trennungsgerüchten bestätigte das Paar dann schließlich 2012 die Scheidung.
Nach dem Eheaus ruhte sich Simone Ballack aber nicht auf dem Status als "Ex-Frau von" aus. Sie bewies stattdessen, wie geschäftstüchtig sie ist. Von 2013 bis 2017 betrieb sie ihr eigenes Restaurant namens "Chickeria" in Kaiserslautern, auch durch den Verkauf von üppigen Adventskränzen machte sie sich einen Namen. Mit Teilnahmen in TV-Shows wie "Let's Dance" (2013) und "Promi Big Brother" (2020) blieb sie zudem im öffentlichen Bewusstsein.
Nach ihrer berühmten ersten Ehe heiratete Ballack noch ein zweites Mal. 2019 gab sie ihrem Jugendfreund Andreas Mecky das Jawort und führte danach einen Doppelnamen. 2023 trennten sie sich jedoch wieder. Wie die 50-Jährige im Dschungelcamp verriet, habe er sie nach dem Unfall von ihrem Sohn Emilio "nicht verstanden. Es war nicht sein Kind". Die Kommunikation sei schwierig gewesen.
Während sie das "Mecky" wieder strich, hält sie an Ballack fest. Den Nachnamen würde sie nie ablegen, weil ihre Kinder so heißen, erklärte sie im Dschungel. Mit ihren Worten über ihren verstorbenen Sohn rührte Simone Ballack die TV-Nation. Sie erzählte ausführlich von der Nacht, in der Emilio 2021 mit nur 18 Jahren bei einem Quad-Unfall in Portugal gestorben ist. Sie selbst war damals in Deutschland. In der Unglücksnacht habe sie im Haus "ganz laute Geräusche gehört", die erst aufhörten, als sie den Anruf mit der traurigen Nachricht bekam. Sie glaubt nun, dass Emilio als Engel oder Energie über sie wache.
Für ihre Stärke, mit diesem schweren Verlust umzugehen, erhielt sie während der Staffel viel Zuspruch. Auch prominente Kollegen zeigten sich beeindruckt. Jürgen Milski (62) etwa lobte: "Eine starke Frau, die liebe Simone, und vor allem das Herz am rechten Fleck."
"Leben und leben lassen"
Ballacks Dschungelauftritt kam allerdings nicht nur positiv an, viele Zuschauerinnen und Zuschauer kritisierten ihr ablehnendes Verhalten gegenüber Gil Ofarim (43). Das Publikum war in zwei Lager gespalten: Während die einen Ballack regelrecht als Mobberin empfanden, bewunderten andere ihre Stärke, Offenheit und Bodenständigkeit. Sie selbst sieht das gelassen. Es sei eben eine Fernsehshow, "und was wäre eine Show ohne verschiedene Meinungen, verschiedene Menschen und verschiedene Sichtweisen. Leben und leben lassen, unterhalten und unterhalten lassen".
Vielleicht kann sie mit dem Gegenwind auch so locker umgehen, da sie längst ein Standbein außerhalb des Showbusiness gefunden hat. Ihr reales Leben spielt sich inzwischen fernab des Rampenlichts in Italien ab. Simone Ballack arbeitet als Hotelmanagerin und leitet in Tignale am Gardasee ein Boutiquehotel. "Meine Auswanderung habe ich keinen Moment bereut", erzählte sie "tz". "Der Grund, warum ich aus München wegwollte, war, dass ich mein Privatleben endlich privat leben kann. Und das mache ich jetzt, das ist schön." Dennoch sei sie nicht aus der Welt: "Wenn es mal in München brennt, bei meinen Kindern oder Freunden, setzte ich mich ins Auto und bin in vier Stunden da."
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