Kritik nach Familien-Enthüllung: "Rosenheim-Cops"-Star reagiert deutlich
Hinter Karin Thaler liegen harte Zeiten. Obwohl sie mit ihrer Rolle in "Die Rosenheim-Cops" den TV-Jackpot geknackt hat, war die Arbeit am Set der beliebten ZDF-Serie nicht immer einfach. Jetzt hat die 60-Jährige über eine schwierige Phase gesprochen, die sie vor und hinter der Kamera erlebt hat.
Seit 25 Jahren spielt Karin Thaler als "Marie Hofer" eine durchgehende Rolle in dem TV-Dauerbrenner und ist auch in der neuen Staffel dabei, die ab Herbst 2026 im TV zu sehen sein wird. Von ihren Kollegen wird sie stets als "Sonnenschein" bezeichnet, wie sie am Samstag (25. April) in "DAS! Rote Sofa" erzählte. Doch über eine lange Zeit hinweg hielt die 60-Jährige eine Fassade aufrecht, denn in Wirklichkeit hatte sie privat mit großen Problemen zu kämpfen.
Karin Thaler: "Manchmal hatte ich das Gefühl, tot zu sein"
Wie die "Rosenheim-Cops"-Schauspielerin in ihrem Buch "Stark, weil ich stark sein musste" beschreibt, litt ihre Mutter Hedwig an einer Spielsucht und stürzte sich damit in hohe Schulden. Trauriger Höhepunkt war eine Gefängnisstrafe 1993 aufgrund einer räuberischen Erpressung eines Supermarkts. Die Situation belastete auch Karin Thaler, die damals finanziell einsprang – und sich selbst damit in Schieflage brachte. Am Set der ZDF-Serie ahnte niemand, wie es der "Marie Hofer"-Darstellerin wirklich ging. "Es war genau in dieser Zeit, in der ich innerlich geweint habe und manchmal das Gefühl hatte, tot zu sein", sagte sie darüber.

Harte Zeit am "Rosenheim-Cops"-Set: Für Karin Thaler war es "ein Kampf"
Karin Thaler habe in dieser schweren Zeit nicht gewusst, woher sie das Geld nehmen sollte, um ihrer Familie zu helfen und dabei auch selbst zu überleben: "Es war immer ein Kampf." Die Auswirkungen dieser Belastung spürte die "Rosenheim-Cops"-Schauspielerin auch an ihrem Arbeitsplatz, wie sie betonte: "Ich musste wie ein Tier drehen, drehen, drehen, zahlen, drehen." Dennoch seien immer wieder Gläubiger hinzugekommen.

Familien-Enthüllung sorgt für Kritik
Die Erfahrungen mit ihrer Mutter, die 2022 gestorben ist, hat Karin Thaler in ihrem Buch niedergeschrieben. Die Reaktionen darauf sind unterschiedlich. Viele feiern die Stärke der Schauspielerin, andere hingegen bemängeln den Umgang mit diesem sensiblen Thema. Auf die Kritik, ihre Mutter könne sich gegen die Erzählungen nicht wehren, reagiert Thaler deutlich: "Erst mal sollte man das Buch lesen, denn es ist ein Buch der Liebe und Wertschätzung. [...] Meine Mama hat mir viele gute Werte mitgegeben. Ich habe das für mich aufgearbeitet, es war eine Art Therapie – und meine Mama wollte es." Mutter Hedwig habe vor ihrem Tod selbst an einem Buch über ihre Spielsucht gearbeitet, wie die Schauspielerin verriet: "Jetzt hab ich das für sie gemacht."
- Themen:
- Promis

