Krebskrankem TV-Koch Johann Lafer geht es "viel besser"

"Ich kann sehr zuversichtlich ins nächste Jahr blicken": Johann Lafer hat in einem "Spiegel"-Interview verraten, dass es ihm nach seiner Krebsdiagnose besser geht.
(hub/spot) |
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Johann Lafer geht es besser.
Johann Lafer geht es besser. © imago/Marc John

Johann Lafer (69) geht es nach seiner Krebsdiagnose "besser, viel besser". Das sagte er dem Magazin "Spiegel". Er sei umgestiegen von Chemo- auf Immuntherapie: "Ersteres war jetzt nicht ganz so einfach, muss ich ehrlicherweise sagen. Aber ansonsten, wie man sieht, wächst es", erklärte der bekannte TV-Koch mit Verweis auf seine Haare.

"Das möchte ich nicht noch mal haben"

Der 69-Jährige fügte hinzu, er glaube schon, dass er bis jetzt vieles richtig gemacht habe. "Es ist natürlich noch nicht so weit, dass ich ganz gesund bin. Aber ich kann sehr zuversichtlich ins nächste Jahr blicken. Das ist wichtig."

Es sei "aber auch ein sehr mühsamer Prozess" gewesen. "Den wünsche ich niemandem, und das möchte ich auch nicht noch mal haben. In den nächsten zwei Jahren muss ich regelmäßig diese ganzen Anwendungen machen, damit das eingedämmt wird", erklärte Lafer weiter.

"Das ist ein Schicksalsschlag, es ist hart"

Ende Mai hatte der Österreicher öffentlich gemacht, dass er an Lymphdrüsenkrebs erkrankt ist. Auf Instagram schrieb er damals von einem "indolenten, also niedrig-malignen und nicht aggressiven Non-Hodgkin-Lymphom". Durch die Chemotherapie verlor er zeitweise den Geschmackssinn.

Über die Folgen der Krebsbehandlung verriet Johann Lafer im "Spiegel", er könne inzwischen wieder besser schmecken. Er fügte aber hinzu, dass "die grenzenlose Euphorie, die Motivation, die in das Unbegrenzte geht", eine Begrenzung bekomme. "Das ist ein Schicksalsschlag, es ist hart, so ist das Leben. Aber wir kämpfen heute", sagte er dem Magazin in dem Interview, das er zusammen mit Kochbuchautorin Stefanie Hiekmann und Investigativjournalist Mohamed Amjahid gab. Sie bilden ab sofort das Kolumnistenteam "SPIEGEL-Küchenkabinett".

Vor kurzem hatte Johann Lafer auch in der Sendung "DAS! Rote Sofa" über seine Erkrankung gesprochen. "Ich bin viel nachdenklicher und auch sehr viel bewusster im Umgang mit mir selber und mit meinem Umfeld", erklärte er da. Und er sei dankbarer, da es Situationen im Leben gebe, in denen man abhängig sei von anderen - wie Fachleuten und Medizinern. Der TV-Star bedankte sich zudem bei allen Menschen, die ihm geschrieben und alles Gute gewünscht haben. Lafer nutzte seinen TV-Auftritt außerdem, um anderen kranken Menschen alles Gute zu wünschen, "denn das Schicksal ist manchmal nicht einfach".

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