Krebserkrankung: Silvia Lafer "hatte nie Angst", Johann zu verlieren

Die Familie Lafer kämpft gegen den Krebs. In einem neuen Interview hat Ehefrau Silvia Lafer jetzt Einblick in den Alltag ihres Gatten Johann nach der erschütternden Diagnose gewährt.
(lau/spot) |
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Johann und Silvia Lafer bei einem Event im vergangenen Jahr.
Johann und Silvia Lafer bei einem Event im vergangenen Jahr. © imago/APress / A-way! / Frederic Kern

Wohl kein Familienmitglied leidet so sehr unter einer Krebserkrankung wie der Ehepartner oder die Ehepartnerin. Nachdem Fernsehkoch Johann Lafer (68) vor rund einer Woche auf Instagram mitgeteilt hat, dass bei ihm ein "indolentes, also niedrig-malignes und nicht aggressives Non-Hodgkin-Lymphom" diagnostiziert worden sei, hat nun Ehefrau Silvia, mit der Lafer seit über 40 Jahren gemeinsam durchs Leben geht, Einblick in den neuen Alltag der Familie Lafer gewährt.

Johann Lafer nach wie vor aktiv

Lafer hatte schon in den vergangenen Tagen in verschiedenen Interviews über den Verlauf seiner Erkrankung informiert. Schon vier Zyklen einer Chemotherapie habe er seit Januar 2026 hinter sich, verriet er am 30. Mai im "Bild"-Interview. Gegenüber der "Bild am Sonntag" sagte Ehefrau Silvia Lafer jetzt: "Ich habe ihm angeboten, Termine zu streichen. Aber er hat gesagt: Nein, ich will das machen. Ich sehe ja, wie aktiv er ist. Fast noch aktiver als vorher."

Ihren geschwächten Ehemann begleitet Silvia als Unterstützung zu Veranstaltungen und Events - sowie zur Chemotherapie. "Ich versorge ihn dann mit Gummibärchen und Cola light", verrät sie. Ihr Gatte habe schon 25 Kilogramm Gewicht verloren. Auch seine Haare seien ihm ausgefallen. "Aber die kommen auch wieder", so Silvia Lafer.

Silvia Lafer "hatte nie Angst, ihn zu verlieren"

Die gemeinsamen, erwachsenen Kinder des Paares waren indes über längere Zeit nicht über die Krankheit ihres Vaters informiert, verriet der Fernsehkoch in einem weiteren Interview vor einer Woche der "Bild"-Zeitung. "Wir wollten es so lange wie möglich geheim halten", erklärte Lafer damals. Doch mittlerweile seien Jennifer (31) und Jonathan (25) informiert, die Familie telefoniere "manchmal dreimal am Tag" miteinander, verrät Silvia Lafer noch im aktuellen "BamS"-Interview.

Auch weiterhin glaubt sie fest an die Genesung ihres Gatten. "Ich weiß, dass er das schafft. Ich hatte nie Angst, ihn zu verlieren. Ich habe großes Vertrauen in die Ärzte der Uniklinik Mainz", so Silvia Lafer wörtlich. Und die Chemotherapie schlägt durchaus an. "Es hat sich ja schon gezeigt, dass die Lymphome um die Hälfte zurückgegangen sind", freut sich Johann Lafer.

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