Krebs-Update: Hinter Jörg Dahlmann liegen "Monate des Leidens"

Im Juni wurde bei Jörg Dahlmann Krebs diagnostiziert - und das bereits zum vierten Mal. In einem Interview sprach der ehemalige Sportreporter nun über seinen aktuellen Gesundheitszustand.
Franziska Wenzlick |
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Jörg Dahlmann ist zum vierten Mal an Krebs erkrankt.
Jörg Dahlmann ist zum vierten Mal an Krebs erkrankt. © 2025 Getty Images/Gerald Matzka

Jörg Dahlmann ist "wirklich auf dem Weg jetzt nach vorne". Im RTL-Interview sprach der ehemalige Sportreporter darüber, wie es ihm nach seiner Krebsdiagnose im Juni dieses Jahres inzwischen gehe. Demnach sei er seit einigen Tagen fieberfrei und erhole sich auf Mallorca: "Nach all den Monaten des Leidens genieße ich das umso mehr gerade."

Wie der 67-Jährige im Sommer bekannt machte, sei bei ihm ein bösartiger Tumor an der Leber entdeckt worden. Insgesamt ist es das vierte Mal, dass Dahlmann an Krebs erkrankt ist. Dass er schon so oft mit Krebs diagnostiziert wurde, ist genetisch bedingt: Dahlmann leidet am Lynch-Syndrom, das das Krebsrisiko immens steigert. Sowohl Dahlmanns Vater, Großvater als auch sein Onkel erkrankten an Darm- oder Magenkrebs und erreichten allesamt nicht das 50. Lebensjahr.

"Ich will alles behutsam aufbauen"

Wie RTL berichtet, musste sich Dahlmann in den vergangenen Monaten fünf Operationen unterziehen. Einen Tag lang habe er sogar im künstlichen Koma gelegen. Er "habe eigentlich in der Zeit, wo ich im Krankenhaus war, alles mitgenommen, was man mitnehmen kann", schilderte der ehemalige Dschungelcamper im Gespräch mit dem Sender. Immer an seiner Seite sei dabei seine Lebensgefährtin gewesen, die sich "jeden Tag von morgens bis abends" im Krankenhaus aufgehalten habe.

Inzwischen sei der Tumor entfernt worden, einer Chemotherapie wolle sich Dahlmann nicht unterziehen. Vielmehr setze er darauf, besonders auf sich achtzugeben - etwa, indem er Einladungen zu Veranstaltungen derzeit grundsätzlich absage. "Ich will alles behutsam aufbauen", betonte Dahlmann gegenüber RTL.

Erst vor wenigen Tagen hatte sich der einstige Fußballkommentator bei Instagram zu Wort gemeldet. Auch dort berichtete er von seinem "Horrorsommer", nach welchem er sich inzwischen wieder "auf dem richtigen Weg" befinde. Er versprach: "Es geht aufwärts."

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