Krebs hat gestreut: Sorge um Ex-US-Präsident Joe Biden wächst

Der Prostatakrebs von Joe Biden hat gestreut. Sein Sohn Hunter berichtet der BBC von Metastasen in den Knochen und sagt über den Zustand des 83-Jährigen: "Es steht nicht gut um ihn."
(ae/spot) |
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Joe Biden war von 2021 bis 2025 der 46. Präsident der Vereinigten Staaten
Joe Biden war von 2021 bis 2025 der 46. Präsident der Vereinigten Staaten © imago/ABACAPRESS / Pool

Der Prostatakrebs von Joe Biden (83) hat gestreut. Das hat sein Sohn Hunter Biden (56) in einem Interview mit der BBC bekannt gegeben. "Der Krebs hat sich ausgebreitet, in seine Knochen und darüber hinaus metastasiert", gab er ein trauriges Gesundheits-Update über den früheren US-Präsidenten. "Es ist sehr schmerzhaft und in vielerlei Hinsicht sehr schwächend."

"Es steht nicht gut um ihn"

Wie es dem 83-Jährigen geht, der bis Anfang 2025 Präsident der USA war, beschrieb der Sohn mit deutlichen Worten. "Es ist wirklich traurig mitanzusehen", sagte Hunter Biden. "Das Einzige, was ich über meinen Vater und seinen Gesundheitszustand im Moment sagen möchte, ist, dass ich mir wünsche, er würde sich mehr beklagen, denn es steht nicht gut um ihn."

Aufgeben will der Demokrat offenbar dennoch nicht. Sein Vater sei "immer noch da draußen", so Hunter Biden weiter. "Er macht immer noch sein Ding. Er glaubt so fest an dieses Land."

Diagnose im Mai 2025

Joe Biden hatte seine Erkrankung im Mai 2025 öffentlich gemacht, wenige Monate nach dem Ende seiner Amtszeit. Damals hieß es, bei ihm sei eine "aggressive Form" von Prostatakrebs im vierten Stadium festgestellt worden. Vorausgegangen waren Beschwerden im Bereich der Harnwege, bei einer Untersuchung entdeckten Ärzte dem Bericht zufolge einen Knoten an der Prostata.

Im vergangenen Oktober teilte sein Büro mit, dass sich Biden einer Strahlentherapie und einer Hormonbehandlung unterziehe. Seine Frau Jill Biden (75) erklärte im Juni, ihr Mann müsse "für den Rest seines Lebens mit Krebs leben, was bedeutet, dass er spezielle Medikamente einnehmen muss".

Auftritte trotz Erkrankung

Aus der Öffentlichkeit zurückgezogen hat sich der 83-Jährige nicht. Ende Juni sprach er in der Nähe von Baltimore bei der Gala "Fight Back and Win" der Demokraten aus Maryland. Anfang August war er bei der Eröffnung der neuen Obama-Bibliothek in Chicago dabei.

Parallel arbeitet Biden laut "New York Post" an seinen Memoiren mit dem Titel "Promise Me, America". Erscheinen sollen sie nach den Zwischenwahlen.

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