Kranke Kronprinzessin: Bilder zeigen Mette-Marit mit Sauerstoffgerät

Hat ihr Interview zum Epstein-Skandal Mette-Marit (52) körperlich belastet? Das behauptet zumindest die Zeitschrift "Se og Hør". Die norwegische Kronprinzessin soll nach dem Gespräch mit dem Sender NRK angeschlagen ausgesehen haben, wie Bilder beweisen sollen. Der Ehemann der 52-Jährigen, Kronprinz Haakon (52), soll darauf angeblich ein Sauerstoffgerät für Mette-Marit getragen haben. Die Schnappschüsse zeigen das Paar vor dem Eingang einer Notaufnahme.
Die Zeitung "Dagbladet" veröffentlichte am Wochenende ebenfalls Bilder von Kronprinzessin Mette-Marit, die sie bei einem Spaziergang mit ihrem Ehemann zeigen. Auch hier soll ein tragbares Beatmungsgerät zu sehen gewesen sein.
Mette-Marit leidet an einer chronischen Lungenfibrose. Das norwegische Königshaus hatte Ende 2025 bekannt gegeben, dass sich die Erkrankung verschlimmert habe. Der Gesundheitszustand der Kronprinzessin sei mittlerweile so ernst, dass sie auf eine mögliche Lungentransplantation vorbereitet werde.
Das sagt Mette-Marit zum Epstein-Skandal
Ende der vergangenen Woche hatte sich Mette-Marit in dem 20-minütigen Interview mit NRK zum Epstein-Skandal geäußert. Jeffrey Epstein (1953-2019) wird beschuldigt, zahlreiche Minderjährige und junge Frauen sexuell missbraucht und teils an einflussreiche Persönlichkeiten vermittelt zu haben.
Seit das US-Justizministerium unzählige Seiten der Epstein-Ermittlungsakten veröffentlicht hat, steht fest, dass Mette-Marit einen deutlich engeren Kontakt zu dem verurteilten Sexualstraftäter pflegte, als bislang bekannt war. Nahezu 400 Nachrichten und E-Mails zwischen Mette-Marit und Epstein aus den Jahren 2011 bis 2014 sind dokumentiert. Zudem gab es mehrere Treffen, wie unter anderem die norwegische Zeitung "VG" berichtete. Bereits 2008 war Epstein wegen Anstiftung einer Minderjährigen zur Prostitution verurteilt worden.
"Ich wünschte mir natürlich, ich hätte ihn nie kennengelernt. Es ist mir unglaublich wichtig, die Verantwortung dafür zu übernehmen, dass ich seinen Hintergrund nicht genauer überprüft habe", sagte sie NRK. Sie wolle die Verantwortung dafür übernehmen, "dass ich mich so manipulieren und täuschen ließ, wie es geschehen ist". Sie verdiene jedoch kein Mitleid, sondern es seien all die Opfer, die den schweren Übergriffen ausgesetzt waren, die Gerechtigkeit verdienen.
Prozess gegen ihren Sohn und Krankheit machen ihr zu schaffen
Dass sie sich erst Wochen nach den Enthüllungen in dem Interview zu ihrem Kontakt mit Epstein äußert, führte die Kronprinzessin auf den Prozess gegen ihren Sohn Marius Borg Høiby (29), der unter anderem wegen Vergewaltigung angeklagt ist, und ihren Gesundheitszustand zurück. "Wir sind eine Familie, die sich in den letzten Wochen in einer sehr schwierigen Situation befunden hat. Für uns stand in erster Linie die Familie im Mittelpunkt." Sie sei die Mutter eines jungen Mannes, der sich "in einer sehr schwierigen Situation befunden hat. Außerdem erfordert mein Gesundheitszustand sehr viel Ruhe. Und dieser hat sich noch etwas weiter verschlechtert."
Ob sie zukünftig ihren royalen Pflichten nachgehen könne, hänge von ihrem Gesundheitszustand ab, fügte die Kronprinzessin in dem Interview an. "Ich lebe mit einer schweren Krankheit, und diese bestimmt derzeit meinen Alltag. Sie entscheidet darüber, ob ich meine Rolle überhaupt ausfüllen kann oder nicht."