Kostete Herzogin Meghans Paris-Trip Balenciaga 250.000 Dollar?

Für Herzogin Meghans Überraschungsauftritt in Paris soll Balenciaga tief in die Tasche gegriffen haben. Ein neues Buch spricht von Kosten in Höhe von 250.000 Dollar.
(ili/spot) |
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Herzogin Meghan im Herbst 2025 bei der Balenciaga-Show im Rahmen der Pariser Modewoche.
Herzogin Meghan im Herbst 2025 bei der Balenciaga-Show im Rahmen der Pariser Modewoche. © imago/Bestimage / Tiziano Da Silva - Pierre Perusseau / Bestimage

Herzogin Meghan (44) hat mit ihrem überraschenden Auftritt bei der Balenciaga-Show während der Pariser Fashion Week im Herbst 2025 weltweit für Schlagzeilen gesorgt. Nun liefert der britische Journalist Tom Bower in seinem neuen Buch pikante Details dazu, was dieser Auftritt gekostet haben könnte.

In "Betrayal: Power, Deceit And The Fight For The Future Of The Royal Family" - auf Deutsch etwa: "Verrat: Macht, Täuschung und der Kampf um die Zukunft der Königsfamilie" - schildert Bower, wie die Herzogin von Sussex den Auftritt selbst eingefädelt haben soll. "Der Coup wurde von Meghan selbst orchestriert", schreibt der Autor. Sie habe den neuen Kreativdirektor des Hauses, Pierpaolo Piccioli, persönlich kontaktiert und einen Deal vorgeschlagen: ein Überraschungsauftritt bei seiner Show - im Gegenzug für die Übernahme sämtlicher Spesen. Ganz aus der Luft gegriffen scheint das nicht zu sein, denn Piccioli erklärte nach dem Auftritt gegenüber "The Cut": "Meghan und ich haben uns vor einigen Jahren kennengelernt und schreiben uns seitdem. Sie hat sich gemeldet und gesagt, dass sie gerne zur Show kommen würde."

Balenciaga habe das Angebot bereitwillig angenommen, heißt es auch in dem Buch. "Nicole Kidman wird von Chanel Millionen Dollar gezahlt, also waren 250.000 Dollar für Meghans Spesen vergleichsweise günstig", zitiert das "Hello!"-Magazin aus "Betrayal", das am 26. März erscheint.

Ein teurer Kurztrip nach Paris

Den größten Einzelposten dürfte dem Buch zufolge der Privatjet von Los Angeles nach Paris ausgemacht haben. Laut Branchenangaben kostet ein solcher Hin- und Rückflug rund 200.000 Dollar. Hinzu kommen die Ausgaben für die Unterkunft: Meghan soll im Hôtel Plaza Athénée übernachtet haben, einer der renommiertesten Adressen während der Pariser Fashion Week, wo Suiten ab etwa 2.500 Dollar pro Nacht angeboten werden.

Auch ihre persönlichen Stylisten reisten mit - darunter ihr langjähriger Make-up-Artist Daniel Martin, dessen Honorar laut Medienberichten bei rund 2.000 Dollar pro Einsatz beginnt, Reise- und Übernachtungskosten nicht eingerechnet.

Positive News nach dem Imageschaden

Dass Balenciaga überhaupt bereit gewesen sein soll, so viel Geld in die Hand zu nehmen, hatte demnach einen Grund: Das Modehaus stand nach einem schweren Imageschaden unter Druck. 2022 war die Marke massiv in die Kritik geraten, nachdem eine Werbekampagne Kinder in einem Kontext mit fragwürdigen Requisiten gezeigt hatte. Auch Stars wie Kim Kardashian (45) machten ihrem Ärger damals via Social Media Luft.

Die Verpflichtung von Pierpaolo Piccioli, zuvor Kreativdirektor bei Valentino, sollte einen Neuanfang markieren. Ein Überraschungsauftritt von Herzogin Meghan auf dem Höhepunkt der Pariser Modewoche bot die Chance, genau diesen Neuanfang in die Schlagzeilen zu katapultieren.

"Verschwörungstheorien": Sussexes wehren sich gegen Bower

Weder das Modehaus noch Meghan selbst haben die genannten Zahlen bisher kommentiert oder bestätigt. Ungeachtet dessen hat sich das Lager der Sussexes aber klar gegen das Buch positioniert. In einem Statement vom 14. März wiesen ihre Sprecher Bowers Behauptungen scharf zurück: "Mr. Bowers Kommentare haben seit Langem die Grenze von Kritik zu Obsession überschritten", heißt es darin. Bower habe öffentlich erklärt, die Monarchie hänge davon ab, "die Sussexes buchstäblich aus unserem staatlichen Leben zu tilgen" - Worte, die für sich selbst sprächen. Die Erklärung schloss mit den Worten: "Wer an Fakten interessiert ist, wird sich anderweitig informieren; wer abstruse Verschwörungstheorien und Melodrama sucht, weiß genau, wo er sie findet."

Bowers Buch ist nicht der erste Angriff auf das Paar. Bereits frühere Werke des Journalisten lösten heftige Reaktionen der Sussexes aus.

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