Königin Camilla empfängt Gisèle Pelicot im Clarence House

Im Clarence House kam es am Montag zu einer besonderen Begegnung. Königin Camilla hat Gisèle Pelicot empfangen - die Französin, die weltweit für ihren mutigen Kampf gegen sexualisierte Gewalt bekannt wurde. Das Thema liegt der Monarchin seit Jahrzehnten am Herzen.
(ncz/spot) |
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Königin Camilla empfängt Gisèle Pelicot im Clarence House.
Königin Camilla empfängt Gisèle Pelicot im Clarence House. © Aaron Chown / POOL / AFP via Getty Images

Ein starkes Zeichen der Solidarität: Königin Camilla (78) hat am Montagnachmittag die Französin Gisèle Pelicot (73) in ihrer Londoner Residenz Clarence House empfangen. Das Treffen fand im Rahmen von Pelicots Aufenthalt in Großbritannien statt, wo sie kürzlich ihre Memoiren veröffentlicht hat. Der Palast veröffentlichte ein Foto der beiden Frauen.

Gisèle Pelicot wurde im Jahr 2025 mit der französischen Ehrenlegion ausgezeichnet. Dies geschah in Anerkennung ihres Entschlusses, im Vergewaltigungsprozess gegen ihren Ehemann und weitere Angeklagte auf ihre Anonymität zu verzichten, um die "Scham von der Seite des Opfers auf die Seite des Täters zu verlagern" und das öffentliche Bewusstsein für sexualisierte Gewalt zu schärfen Pelicots ehemaliger Ehemann hatte sie jahrelang immer wieder betäubt und missbraucht und ließ sie auch von anderen Männern vergewaltigen.

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Camilla schrieb einen Brief an Gisèle Pelicot

Königin Camilla hatte bereits im Jahr 2025, nach Abschluss des Prozesses, schriftlich Kontakt zu Gisèle Pelicot aufgenommen. Darin würdigte sie die 73-Jährige für ihren "Mut" und schrieb: "Ich wollte Ihnen unbedingt schreiben, um Ihnen meine aufrichtige Bewunderung für den Mut und die Würde auszudrücken, mit denen Sie den schrecklichen Verbrechen begegnet sind, die an Ihnen begangen wurden."

Camilla soll Pelicot zudem geschrieben haben, dass sie "Frauen auf der ganzen Welt inspiriert" und "ein starkes Vermächtnis geschaffen hat, das die Erzählung rund um Scham für immer verändern wird".

Das jetzige Treffen diente dem persönlichen Austausch über die Unterstützung von Opfern sexuellen Missbrauchs. Das Thema häusliche und sexualisierte Gewalt bildet seit Jahrzehnten einen Schwerpunkt der öffentlichen Arbeit der Königin. Sie unterstützt verschiedene Organisationen, die Opfern Schutz und rechtlichen Beistand bieten.

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