König Charles III. hofft offenbar noch auf Treffen mit Harrys Kindern

Auch wenn Prinz Harry alleine nach Großbritannien gereist ist, hofft König Charles III. angeblich darauf, seine Enkelkinder noch in den kommenden Tagen sehen zu können.
von  (wue/spot)
König Charles III., hier während eines offiziellen Termins am 8. Juli, scheint immer noch darauf zu hoffen, dass er seine Enkelkinder sieht.
König Charles III., hier während eines offiziellen Termins am 8. Juli, scheint immer noch darauf zu hoffen, dass er seine Enkelkinder sieht. © imago images/Avalon.red/Shane Anthony Sinclair/PA ROTA - B68

König Charles III. (77) hatte laut britischer Berichte darauf gehofft, dass er seine Enkelkinder persönlich treffen wird, während sich sein jüngerer Sohn Prinz Harry (41) in Großbritannien aufhält. Auch wenn es derzeit nicht unbedingt danach aussieht, scheint noch immer ein Hoffnungsschimmer zu bestehen.

König würde sich Gelegenheit "nicht entgehen lassen"

Der britische Monarch hoffe noch immer, dass es in dieser Woche zu einem Treffen mit Harry, dessen Ehefrau Meghan (44) sowie deren gemeinsamen Kindern Prinz Archie (7) und Prinzessin Lilibet (5) komme, berichtet die britische Boulevardzeitung "Daily Mirror". Der König soll seine Bediensteten dazu angewiesen haben, in Gesprächen mit dem Herzog und der Herzogin von Sussex einen möglichen Termin für ein Treffen zu finden. Es wäre das erste persönliche Aufeinandertreffen des Königs und seiner Enkelkinder seit rund vier Jahren.

Dem Bericht zufolge sollen in den vergangenen Wochen mehrere Gespräche zwischen Prinz Harry und seinem Vater stattgefunden haben. Eine anonyme Quelle habe die Stimmung während des Austauschs als übersetzt "hoffnungsvoll" empfunden. Die Gespräche dauerten an und es sei bislang nichts ausgeschlossen worden, behauptet ein Royal-Insider. Eine andere anonyme Quelle erklärt: "Der König würde sich die Gelegenheit, Zeit mit seinen Enkelkindern zu verbringen, nicht entgehen lassen, und wenn es eine Möglichkeit gibt, dies zu verwirklichen, wird er sie nutzen." Harry soll unterdessen angeblich händeringend versuchen, zusätzliche Sicherheitskräfte zu engagieren, um ein Treffen zu ermöglichen. Es wird behauptet, dass eine Möglichkeit etwa sei, dass Herzogin Meghan und die Kinder nur für rund 24 Stunden nach Großbritannien reisen.

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Termin für Charles und aufreibende Stunden für Harry

Am 8. Juli hat der britische König einen öffentlichen Termin wahrgenommen. Am Vormittag traf Charles unter anderem Spezialkräfte der British Transport Police. Diese hat sich auf Einsätze, die mit dem britischen Eisenbahnnetz oder etwa auch der U-Bahn in London zu tun haben, spezialisiert. Der König weihte das neue Hauptquartier in London ein.

Für Prinz Harry, der mit seiner Familie in Kalifornien lebt, sind es derzeit turbulente Tage. Erst ist er nicht wie erhofft mit seiner Ehefrau Meghan sowie den gemeinsamen Kindern zu Beginn der Woche nach England gereist. Dann wurde bekannt, dass er nicht wie zuvor erwartet im Buckingham-Palast nächtigen wird. Zuletzt musste er auch noch vor Gericht eine für ihn unverständliche Niederlage einstecken.

Zunächst hieß es, Harry habe eine entsprechende Einladung von Charles, im Palast zu übernachten, angenommen. Wenige Stunden später stellte der Hof allerdings laut der Rundfunkanstalt BBC klar, dass daraus nichts werde. Da er nicht rechtzeitig auf ein Angebot seines Vaters eingegangen sei, sei der Prinz am Samstagabend vor seiner Anreise darüber informiert worden. Diese Entscheidung empfinde man als enttäuschend, erklärte ein Sprecher Harrys.

Während seines Aufenthalts in England wurde darüber hinaus bekannt, dass Prinz Harry und sechs Mitkläger in einem Gerichtsprozess gegen den Herausgeber der "Daily Mail", der "Mail on Sunday" und deren Online-Auftritt unterlegen waren. Die Kläger warfen Associated Newspapers Limited vor, mutmaßlich unrechtmäßige Methoden genutzt zu haben, um private Informationen zu erlangen und diese veröffentlichen zu können. Am 7. Juli wurde das Urteil veröffentlicht. Prinz Harry und den Mitklägern sei es nicht gelungen, zweifelsfrei den Einsatz illegaler Methoden zu belegen, daher würden sämtliche Ansprüche abgewiesen. In einem gemeinsamen Statement mit der Mitklägerin Baroness Doreen Lawrence (73), hieß es unter anderem, dass sie vor Gericht gezogen seien, "um Gerechtigkeit und Rechenschaft zu suchen. Doch wir haben weder das eine noch das andere erhalten."

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