Kleines Zelt im Wohnzimmer: Hohe Heizkosten sprengen Budget von TV-Star

Frieren war für Hanka Rackwitz im Winter leider Alltag. Nun überrascht die TV-Bekanntheit mit einer außergewöhnlichen Wärme-Idee – und hält fortan die Heizkosten ihrer Wohnung sehr gering. Der AZ verrät Rackwitz die Hintergründe und gibt einen ungefilterten Finanz-Einblick. 
Max Häussler
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Hanka Rackwitz spricht in der AZ über ihre ultimative Heiz-Idee im Winter.
Hanka Rackwitz spricht in der AZ über ihre ultimative Heiz-Idee im Winter. © imago/Future Image

Wenn im Winter die Tage kälter werden, laufen in wohl jedem Haushalt die Heizungen auf Hochbetrieb. Auf Frieren hat niemand Lust – natürlich auch die Promis nicht. Doch die Energiekosten sind hoch. TV-Star Hanka Rackwitz (56), die bereits im Dschungelcamp oder im "Sommerhaus der Stars" auf RTL zu sehen war, musste in puncto Heizen kreativ werden.

Wohnung im Winter kalt: Nebenkosten sprengen Budget

Seit nun schon 14 Jahren lebt die 56-Jährige in einem Wasserschloss in Mücheln (Sachsen-Anhalt), in dem man Wärme vergebens sucht. Rackwitz, die einst unter einer schlimmen Zwangsstörung litt, sagt der Kälte endgültig den Kampf an und hatte nun die ultimative Heiz-Idee. Im Gespräch mit der AZ verrät sie, dass Frieren der Vergangenheit angehört und wie sie es jetzt schafft, die Mietnebenkosten gering zu halten.

Bürgergeld: TV-Star Hanka Rackwitz mit Heiz-Zelt im Winter

Vor Kurzem stellte Rackwitz ein transparentes Heiz-Zelt in ihre Wohnung. Tisch, Sessel und Fernseher: Rackwitz brachte ihren halben Hausstand unter. Im AZ-Gespräch schildert sie: "Das Ding steht jetzt in diesem Ballsaal, wie ich ihn nenne. Er ist 75 Quadratmeter groß. Jetzt lebe ich aber fast nur noch auf 20 Quadratmeter. So breit ist mein kleines Iglu."

Auf die Idee, sich ein solches Heiz-Zelt in die Wohnung zu stellen, sei Rackwitz gekommen, weil sie Geld sparen will. Sie sei Bürgergeld-Empfängerin. "Da bekomme ich so 1.200 Euro", verrät die ehemalige Dschungelcamp-Teilnehmerin. Insgesamt müsse sie in einem Monat mit knapp 1.600 Euro auskommen.

"Da wird es mit dem Geld schon mal knapp", betont sie. An Miete zahle Rackwitz 450 Euro kalt. Mit den Nebenkosten einberechnet lande sie bei 600 bis 650 Euro monatlich, die sie fürs Wohnen abtreten muss. "Aber eigentlich noch mehr, wenn ich mir anschaue, was ich an Gas letztes Jahr nachgezahlt habe. Das ist immens", so Hanka Rackwitz.

TV-Star Hanka Rackwitz präsentiert ihr Heiz-Zelt auf Instagram. Ihr Alltag findet nun zum Großteil unter dem wärmenden Gewölbe statt.
TV-Star Hanka Rackwitz präsentiert ihr Heiz-Zelt auf Instagram. Ihr Alltag findet nun zum Großteil unter dem wärmenden Gewölbe statt. © Instagram/hanka.rackwitz

"Heizkörper in meiner Stube haben nur wenig Leistung"

Die Decken ihrer Wohnung seien vier Meter hoch. Den Wohnbereich habe sie "nie warm bekommen" und meint: "Ich habe ja auch diese bodentiefen Fenster. Die Heizkörper in meiner guten Stube haben nur ganz wenig Leistung und sind unter den schon ganz tiefen Fenstern angebracht. Die Wärme kam also nie wirklich hoch."

Hanka Rackwitz habe dann einst beim Schlosseigentümer angemerkt, dass sie ständig friere. Ihr sei anschließend ein Ofen eingebaut worden, der jedoch auch nicht für genügend Wärme sorgen konnte. "Ich habe sogar mal überlegt, ob ich einen Ski-Anzug kaufe und den in der Bude immer trage. Aber das ist ja wirklich kein schönes Wohnen, wenn man wie ein Yeti durch die Bude stapft", witzelt die 56-Jährige im Interview mit der AZ.

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Dschungelcamp-Star stellt Heiz-Zelt in Wohnung: Neuer Trend im Winter?

Der Einfall mit dem Heiz-Zelt sei nun die ultimative Idee gewesen. Sich im Alltag auf nur 20 Quadratmeter unter dem wärmebringenden Gewölbe zu beschränken, reiche für Rackwitz aktuell völlig aus. "Und ich muss noch nicht mal die Türen zumachen. Die können offen sein und es bleibt trotzdem warm", merkt die einstige Dschungelcamp-Kandidatin an. Wie Hanka Rackwitz im AZ-Gespräch verrät, habe sie das Zelt auf der Website eines asiatischen Billig-Anbieters für 200 Euro bestellt.

Nicht nur für den Winter, auch für wärmere Jahreszeiten sei das Zelt für Hanka Rackwitz ein Glücksfall: "Es ist multifunktional. Ich kann es auch im Sommer als Gewächshaus oder als Pavillon im Garten verwenden." Die 56-Jährige betont: "So ein Ding kann ich wirklich jedem empfehlen, der sparen will." Ob Rackwitz mit ihrem wärmenden Zelt für den nächsten großen Heiztrend sorgt? Das wird sich noch herausstellen.

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  • Chablis64 vor einer Stunde / Bewertung:

    Nun, das ist freilich eine Lösung. Aber mal wieder etwas, wo ich mir denke; früher haben es die Leute doch auch geschafft, alte Mauern warm zu bekommen. Und die Winter waren echt streng früher. Ich habe 20 Grad im Wohnzimmer, auch knapp 3 Meter hohe Decken und Wände und habe es echt angenehm. Es ist halt mal wieder was, womit man Schlagzeilen machen kann. Bisserl komisch finde ich es schon... Halt wieder völlig aus der Reihe. Aber gut. Das Plastik Iglu kostet auch knapp 400€...

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  • MUC0 am 28.11.2025 20:29 Uhr / Bewertung:

    Das ist wiklich fremdschämen mit Milchmädchenheizung, eine Provokation für Leser oder, furchtbar nur.

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  • CO2 Voodoo am 28.11.2025 19:46 Uhr / Bewertung:

    Hier im Lehel der BVK sind die Abrechnungen 2024 eingetrudelt. Hier hängen alle an der verflucht teuren Fernwärme der SWM. Wie Sie alle wissen sitzt der Grünbubi im Aufsichtsrat und anstatt seinen Hintern mal zu bewegen und gegen die Preistreiberei einzuschreiten, streicht er lieber sein Aufwandsentschädigungen ein. Bei nicht erhöhten Verbräuchen, die Menschen haben Angst zu duschen und zu heizen, sind Nachzahlungen von 1700-1900 € fällig. Sobald Grüne Luft holen zum reden, lügen sie schon. Die Fernwärme ist nicht CO2 neutral, sondern besteht aus Kohle und Gas. Und wer sich als Bürger dem Anschluß verweigert, wird gezwungen. Dafür hat Kugler gesorgt. Auch dieses Blatt hier, scheut die Kontroverse mit den SWM und den Grünen.

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