Kim Kardashian: Ihr Kampf gegen die Leugner des Völkermords

Hin und wieder ist sie mehr als das It-Girl, das ihren nackten Körper zur Schau stellt. Mit einer starken Botschaft hat Kim Kardashian auf die Menschen reagiert, die noch immer den Völkermord an den Armeniern leugnen.
| (stk/spot)
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Kim Kardashian (35) schreibt einmal mehr Schlagzeilen. Doch endlich, möchte man lauthals rufen, wieder mit einem Anliegen, das es verdient und nicht etwa mit ihren Körperrundungen zu tun hat. Der Megastar mit armenischen Wurzeln kann nicht glauben, wie viele Menschen noch immer den Genozid an 1,5 Millionen Armeniern durch die Osmanen zwischen 1915 und 1919 leugnen. Ausgerechnet mit einer Zeitungsannonce schlägt sie nun zurück, wie die Seite "Digital Spy" berichtet.

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In der "New York Times" schaltete Kanye Wests Ehefrau gemeinsam mit der armenischen Bildungsstiftung eine seitengroße Annonce mit dem Titel "Die Leugnung von Genozid darf nicht erlaubt sein". Ganz unten steht weiter: "Die armenische Gemeinde dankt Kim Kardashian West für ihre Unterstützung dabei, die Leugnung des armenischen Genozids ins Bewusstsein zu rufen."

Mit den eigenen Mitteln geschlagen

Natürlich ist es kein Zufall, dass genau dieser Weg gewählt wurde. Es ist eine Reminiszenz an eine Zeitungsanzeige, die im April dieses Jahres Kardashians Gemüt erhitzte und sie gegen die Zeitung "Wall Street Journal" aufbrachte. Der Grund: Die Zeitung nahm Geld für das Drucken einer Annonce an, die unter dem Titel "Wahrheit = Frieden" andeutete, dass besagter Völkermord nie stattgefunden habe.

Damals schrieb sie einen Brief in den sozialen Netzwerken, der nun Inhalt der Gegen-Annonce ist. "Digital Spy" zitiert daraus: "Meine Familie und ich sind es gewöhnt, Mist in der Zeitung zu lesen. Wir haben gelernt, es uns nicht zu Herzen zu nehmen. Lügen ergeben gute Schlagzeilen. Gute Schlagzeilen ergeben tolle Covergeschichten und tolle Covergeschichten verkaufen Magazine. Aber als ich von der riesigen Werbung im 'Wall Street Journal' gehört habe, die den Genozid an Armeniern leugnete, musste ich es mir zu Herzen nehmen."

Des Weiteren sei eine derartige Anzeige "moralisch unverantwortlich und gefährlich. Wäre es eine Annonce gewesen, die den Holocaust leugnet oder Verschwörungstheorien über den 11. September verbreitet, wäre sie dann auch gedruckt worden?", so ihre durchaus legitime Frage.

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