Keine Unterstützung für Studium: Prinzessin Amalia verzichtet auf 1,6 Millionen Euro

Der Prinzessin der Niederlande stünde ein stolzes Jahreseinkommen plus Unkostenvergütungen während ihres Studiums zu - annehmen will sie diese jedoch nicht.
| Agnes Kohtz
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Kronprinzessin Amalie der Niederlande verzichtet während ihres Studiums auf die staatliche Unterstützung.
Kronprinzessin Amalie der Niederlande verzichtet während ihres Studiums auf die staatliche Unterstützung. © "sem Van Der Wal"/ANP/dpa

Kronprinzessin Amailia (17) hat am Donnerstag ihr Abitur bestanden und möchte nun erst einmal studieren. Im Gegensatz zu vielen anderen Studenten stünden ihr nach ihrem 18. Geburtstag gut 300.000 Euro Jahreseinkommen und eine Unkostenvergütung von etwa 1,3 Millionen Euro zu.

Amalia verzichtet auf staatliche Zulagen

Die älteste Tochter von König Willem-Alexander und seiner Frau, Königin Máxima, möchte diese stattliche Zulage allerdings nicht annehmen: "Ich finde es unangenehm, solange ich wenig als Gegenleistung bringen kann und andere Studenten es so viel schwerer haben, vor allem in dieser unsicheren Corona-Zeit", schrieb Amalia laut "t-online.de" an den Ministerpräsidenten Mark Rutte, der die Nachricht am Freitag in Den Haag weiterleitete.

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Im Vorfeld hatten sich bereits viele Niederländer über dieses hohe Einkommen für eine Studentin, das mit Steuergeldern bezahlt werde, empört. Auch Abgeordnete hielten die Höhe der Zulage für unangemessen.

Praktika bei "sehr coolen Unternehmen"

Was die 17-Jährige studieren will, ist bislang noch nicht bekannte. Laut Bericht möchte sie zunächst reisen und laut eigener Aussage bei "sehr coolen Unternehmen" Praktika machen. Außerdem will sie direkt ihren Führerschein machen. 

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