"Keine Sorgen machen": Dolly Parton verschwieg Krebs vor ihrer Familie

Dolly Partons jüngere Schwester Stella hat in einem Interview Einblick in das Seelenleben der verstorbenen Country-Ikone gewährt. Teile von Partons Familie wussten demnach nicht um ihren Gesundheitszustand.
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Dolly Parton auf einer Aufnahme aus dem Jahr 2018.
Dolly Parton auf einer Aufnahme aus dem Jahr 2018. © imago/Image Press Agency / Xavier Collin

Dolly Parton (1946-2026) hat ihre Krebserkrankung vor einem Teil ihrer Familie verborgen. Das hat ihre Schwester Stella Parton (77) am Mittwoch in der US-Sendung "CBS Mornings" erklärt. Die Sängerin, die am 25. August im Alter von 80 Jahren starb, habe bewusst nicht jeden ihrer Verwandten eingeweiht, sondern lediglich "diejenigen, die ihr näher standen".

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Dolly Parton wollte keine Sorgen auslösen

Stella Parton trat am Mittwoch in der US-Fernsehsendung auf. Über die Sichtweise ihrer verstorbenen älteren Schwester, der gefeierten Country-Ikone, sagte sie: "Dolly konnte negative Dinge nicht ertragen, und sie hätte nicht gewollt, dass sich ihre Fans darüber Sorgen machen. Sie wollte nicht, dass sich viele aus der Familie darüber Sorgen machen."

Nur einige ihrer Familienmitglieder wie etwa ihre Schwester wussten daher um die Schwere ihrer Erkrankung. Parton habe allgemeiner gesprochen "die Menschen nicht traurig sehen wollen".

Doch ihre Schwester Stella bemerkt im gleichen Atemzug, dass sich die Musikerin sehr über die große Anteilnahme ihrer Fans in den vergangenen Wochen gefreut hätte. Sie wäre Stellas Einschätzung nach "begeistert gewesen, dass die Menschen ihr so viel Liebe entgegengebracht haben, denn sie wusste, dass uns das als ihre Familie Trost spenden würde".

Internationale Anteilnahme

Dolly Parton starb am 25. August im Alter von 80 Jahren im Vanderbilt-Ingram Cancer Center in Nashville. Von ihrer Krebserkrankung hatte die Öffentlichkeit bis zuletzt nichts gewusst. Am 14. August hatte sie einen Auftritt in Dollywood abgesagt, weil ihr Arzt ihr von der Reise abgeraten hatte.

Parton starb im Kreis ihrer Liebsten nach kurzer Krebserkrankung. Der Tod der "Queen of Country" löste weit über die USA hinaus Anteilnahme aus. Fans meldeten sich ebenso zu Wort wie prominente Weggefährten und Politiker.

Berühmt war die Sängerin nicht allein für ihre Musik, sondern auch für ihre voluminösen blonden Frisuren und ihren Südstaaten-Humor. Hinzu kam ein Ruf als geschäftstüchtige Unternehmerin.

Einen großen Teil ihres Vermögens steckte Parton in wohltätige Projekte. Ihre Dollywood Foundation unterstützt Menschen in Not in Ost-Tennessee und finanziert Bildungsprogramme. Über die von ihr gegründete Imagination Library werden Kindern rund um den Globus kostenlose Bücher nach Hause geschickt.

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