TV-Aus für "Die Beatrice Egli Show": Schlagerstar findet klare Worte

Überraschung bei Beatrice Egli: Die ARD und der SWR werden keine neue Ausgabe ihrer beliebten "Die Beatrice Egli Show" mehr zeigen. Die Schlagersängerin selbst findet deutliche Worte für das TV-Aus.
AZ/dpa |
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Beatrice Egli wird 2026 nicht mehr mit ihrer Schlager-Show auf Sendung gehen.
Beatrice Egli wird 2026 nicht mehr mit ihrer Schlager-Show auf Sendung gehen. © imago / Bildagentur Monn
Baden-Baden

Die ARD passt ihr Unterhaltungsprogramm weiter an und wird keine weiteren Ausgaben der Sendung "Die Beatrice Egli Show" produzieren. Die Schweizer Schlagersängerin und Moderatorin werde im Herbst auf Tour gehen und sich danach auf neue Projekte konzentrieren, teilte der SWR in Baden-Baden auf Anfrage mit. Erst vor rund drei Wochen hatte die ARD angekündigt, die Schlagersendung "Immer wieder sonntags" abzusetzen.

Beatrice Egli: Das sagt sie zum Aus ihrer Schlager-Show

In einem bei Instagram veröffentlichten Video kündigte die 37-Jährige an: "Es gibt viel Neues." Die Fans erwarte ein "aufregendes, stylisches, cooles neues Jahr". Der SWR zitierte sie mit den Worten: "Man sollte aufhören, wenn es am schönsten ist". Es gebe neue Geschichten in ihrem Leben, die sie mit ihren Fans teilen wolle.

Die Sendung beschreibt die ARD in ihrer Mediathek als "eine Show mit Musik, Unterhaltung und Talks mit Tiefgang". In den vergangenen Jahren waren allerhand namhafte Sängerinnen und Sänger aus dem deutschsprachigen Schlagergeschäft aufgetreten, darunter Andrea Berg, Roland Kaiser, Melissa Naschenweng oder DJ Ötzi. Auch Popstars wie Sarah Engels, Luca Hänni oder die Söhne Mannheims standen auf der Bühne.

Show lief auch in der Schweiz

Seit April 2022 wurden acht Sendungen produziert – zwei pro Jahr. Alle Ausgaben liefen auch im Schweizer Fernsehen SRF. Die ersten beiden wurden zunächst nur von SWR, MDR und SRF ausgestrahlt, danach liefen die Shows auch im Ersten zur Primetime. Die letzte Sendung lief am 20. Dezember 2025 im Ersten und wurde von knapp drei Millionen Zuschauerinnen und Zuschauern in Deutschland gesehen, der Marktanteil lag bei knapp 14 Prozent. Die Ausgabe an Ostern 2025 sahen bundesweit dagegen nur 2,1 Millionen Leute, bei einem Marktanteil von 10,5 Prozent.

Die Absetzung von "Immer wieder sonntags" hatte die ARD kürzlich mit Sparmaßnahmen begründet. Das Geld solle einerseits eingespart und andererseits in die Entwicklung neuer digitaler Unterhaltungsformate investiert werden. Zudem wollen sich ARD und SWR auf ein jüngeres und neueres Publikum fokussieren, hieß es.

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  • Mallory vor 54 Minuten / Bewertung:

    Es ist sowieso unfassbar, dass dieser kleinbürgerliche "Immer wieder Sonntags-Müll" mit dem angeblich Trompete spielenden Moderator so lange von den Gebührenzahlern akzeptiert wurde.
    Das ganze Gehabe und die Witze dieses Typen unterboten auch noch das Niveau der 50er-Jahre Heimatkitschfilme.

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  • Kaiserin vor 32 Minuten / Bewertung:
    Antwort auf Kommentar von Mallory

    Oh die 50er Jahre Filme sind kein Kitsch. :-) In der Zeit hatten die Menschen die Nase voll von Entbehrungen, Problemen und dem Kampf ums tägliche Überleben. Die heile Welzt mit ihren stilvollen, gekleideten, gut frisierten Menschen und der leichten, lustigen Unterhaltung erzeugten einfach nur ein schönes Lebensgefühl. Heinz Erhardt, Peter Alexander, Harald Juhnke, Grete Weiser, Waltraud Haas ect. ect. einfach klasse! :-)
    Heute ist es ja grausamst mit den ganzen grauen, düsteren 08/15 Krimiserien die weder an die Miss Marple Filme noch an die Edgar Wallace Filme heranreichen und diese fürchterlichen Quizsendungen.

    Doch Sie haben vollkommen recht mit dem Moderator der Immer wieder Sonntags Sendung der weder lustig, noch originell noch sympathisch rüberkommt.
    Hoffentlich wird auch der Silbereisen der sich selber so gerne als Sänger sehen möchte und nicht singen kann wie auch diese Kiewel bald aus dem Programm genommen.

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