"Kein Fan": So lange lästert Trump schon über Meghan und Harry
Donald Trump (79) hat sich erneut einen Seitenhieb gegen Prinz Harry (41) erlaubt. Und das nur wenige Tage, bevor der US-Präsident Harrys Vater König Charles (77) im Weißen Haus empfängt. Trump erklärte, der Herzog von Sussex spreche "nicht im Namen des Vereinigten Königreichs".
Zuvor hatte Prinz Harry bei einem Überraschungsbesuch in Kiew gesagt, ohne Trump namentlich zu erwähnen, die USA sollten "zeigen, dass sie ihren internationalen vertraglichen Verpflichtungen nachkommen können - nicht aus Nächstenliebe, sondern aufgrund ihrer dauerhaften Rolle für die globale Sicherheit und strategische Stabilität".
Trump spottet über Harry
Auf die Äußerungen angesprochen, spottete Trump laut der BBC: "Prinz Harry? Wie geht es ihm? Wie geht es seiner Frau? Bitte richten Sie ihr meine Grüße aus." Er fügte dem Bericht zufolge hinzu: "Eines weiß ich: Prinz Harry spricht nicht für Großbritannien, das ist sicher. Ich glaube, ich spreche mehr für Großbritannien als Prinz Harry." Der US-Präsident meinte zudem, dass er Prinz Harrys Rat "sehr" schätze.
Prinz Harrys unangekündigte Reise in die Ukraine erfolgte wenige Tage nach seiner Abreise aus Australien, wohin er und seine Frau Herzogin Meghan (44), die beide nicht mehr als aktive Mitglieder des britischen Königshauses tätig sind, privat gereist waren.
Trumps Vorfreude auf den Besuch von König Charles und Königin Camilla (78), die ab Montag in den USA sind, scheinen Harrys Kommentare nicht getrübt zu haben: "Er ist ein Freund von mir. Wir freuen uns schon sehr darauf. Wir haben miteinander gesprochen und werden eine tolle Zeit haben", sagte Trump über den Monarchen.
Meghan tritt Fehde 2016 los
Die Sussexes, die seit 2020 in Kalifornien leben, wird Trump wohl nicht so schnell treffen wollen. Der US-Präsident und das royale Ehepaar sticheln bereits seit Jahren gegeneinander. Der Beginn der langjährigen Fehde wurde 2016 wohl unbeabsichtigt von Meghan ausgelöst, damals war sie noch kein Mitglied der britischen Königsfamilie, sondern eine Schauspielerin, bekannt aus der Serie "Suits". In den USA lief der Wahlkampf zwischen Donald Trump und Hillary Clinton (78) und Meghan kritisierte Trump bei einem Auftritt in der Sendung "The Nightly Show with Larry Wilmore".
Ihre Äußerungen bekam dieser wohl damals nicht mit. Erst ein Jahr nach Meghans Hochzeit mit Prinz Harry tauchten die Kommentare der Herzogin von Sussex wieder auf und sorgten 2019 für Aufsehen. Trump sprach in einem Interview über seine bevorstehende Reise nach Großbritannien. Auf die Frage nach Meghans Äußerungen aus dem Jahr 2016 sagte er gegenüber "The Sun": "Das wusste ich nicht. Was soll ich sagen? Ich wusste nicht, dass sie gemein ist."
Wenige Tage später war Trump im Londoner Buckingham Palast bei den Royals zu Gast. Während Prinz Harry anwesend war, fehlte die Herzogin von Sussex. Sie hatte kurz zuvor Sohn Archie (6) zur Welt gebracht. Harry soll Medienberichten zufolge angeblich alles in seiner Macht Stehende getan haben, um ein Gespräch mit dem US-Präsidenten zu vermeiden.
"Ich bin kein Fan von ihr"
Im März 2020 rückte die gegenseitige Abneigung zwischen Donald Trump und dem Ehepaar Sussex erneut ins Rampenlicht. Zwei russische Komiker behaupteten, sie hätten Prinz Harry reingelegt und ihn erfolgreich davon überzeugt, dass sie Greta Thunberg (23) und ihr Vater seien. Angeblich kritisierte Harry Trump in dem Gespräch scharf. Ob es sich bei dem Angerufenen wirklich um den Prinzen handelte, ist allerdings nicht bestätigt.
Im Gegensatz zu ihren Äußerungen im Jahr 2016 sprach Meghan im US-Wahlkampf 2020 nicht direkt negativ über Trump, unterstützte aber, dass Kamala Harris (61) im Gespann mit Joe Biden (83) für das Vizepräsidentenamt kandidierte. Trump erklärte daraufhin US-Medienberichten zufolge über Meghan: "Ich bin kein Fan von ihr. Ich wünsche Harry viel Glück, er wird es brauchen."
Zwei Jahre später legte Trump gegen die Herzogin von Sussex nach. In einem Interview mit Piers Morgan (61) sagte er: "Harry ist ein unter dem Pantoffel stehender Mann, wie ich ihn noch nie gesehen habe." Weiter ätzte er: "Ich bin kein Fan von Meghan. Ich glaube, der arme Harry wird an der Nase herumgeführt."
Bereits zuvor hatte Trump öffentlich seine Meinung über die Ehe der Sussexes kundgetan. Laut britischen Medienberichten sagte er in einem Interview unter anderem, er glaube, Harry werde von Meghan "schrecklich ausgenutzt", was dieser eines Tages "bereuen" werde. Er fügte hinzu: "Ich finde, sie ist sehr respektlos gegenüber der königlichen Familie und vor allem gegenüber der Queen." Auch 2023 erklärte Trump über Prinz Harrys Ehefrau bei einem Auftritt in der "Hugh Hewitt Show": "Mir hat die Art und Weise, wie sie mit der Queen umgegangen ist, nicht gefallen."
"Er hat genug Probleme"
Immerhin muss sich Prinz Harry wohl keine Sorgen machen, dass Trump ihn loswerden will. Im Rahmen einer Klage rund um die Offenlegung von Harrys Einwanderungsakten erklärte Trump Anfang 2025, dass er kein Interesse daran habe, den Royal abzuschieben. "Das möchte ich nicht tun", sagte er laut der "New York Post". "Ich werde ihn in Ruhe lassen." In seiner Begründung spottete Trump demnach erneut gegen Meghan. "Er hat genug Probleme mit seiner Frau. Sie ist schrecklich."
Eine kleine Retourkutsche gab es im Dezember 2025, als sich Prinz Harry einen ungewöhnlichen Bühnenauftritt gegönnt hat. In der "Late Show" von Stephen Colbert (61) tauchte der Herzog von Sussex überraschend auf. Harry erklärte in einem Sketch, er wisse, dass die Amerikaner "von Königshäusern besessen" seien. Als Colbert versuchte, zu widersprechen, scherzte der Herzog von Sussex: "Wirklich? Ich habe gehört, ihr habt einen König gewählt."
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