Kaulitz-Brüder auf "Dauersendung": Tom geht sich schon auf die Nerven

In den letzten Monaten gab es in der deutschsprachigen Medienwelt absolut kein Vorbeikommen an Bill und Tom Kaulitz. Der eine geht sich schon selbst auf die Nerven, der andere kann das verstehen, scherzen sie in ihrem Podcast. Jetzt steht erst einmal ein Urlaub an.
(wue/spot) |
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Bill (l.) und Tom Kaulitz bei der Premiere der dritten Staffel von "Kaulitz & Kaulitz" in Berlin.
Bill (l.) und Tom Kaulitz bei der Premiere der dritten Staffel von "Kaulitz & Kaulitz" in Berlin. © imago images/Gartner

Niemand, der sich mit deutschen Promis beschäftigt, konnte den 36-jährigen Tokio-Hotel-Zwillingen Tom und Bill Kaulitz in den vergangenen Wochen und Monaten entkommen. Jetzt berichten die Brüder in ihrem Podcast, dass erst einmal ein kurzer Urlaub ansteht und sie den Fans damit auch die Gelegenheit zum Durchatmen geben wollen.

Gefühlt waren sie in letzter Zeit auf allen Kanälen zu sehen. Eine neue Staffel der Netflix-Serie "Kaulitz & Kaulitz", die anstehende Rückkehr von "Wetten, dass..?" mit den Zwillingen, der erfolgreiche Podcast "Kaulitz Hills - Senf aus Hollywood", Tom als "Fan-Experte" für MagentaTV bei der Fußballweltmeisterschaft...

"Es wird zwei Wochen kein 'Kaulitz Hills' geben"

In der am 29. Juli veröffentlichten Folge ihres Podcasts kommen die Kaulitz-Zwillinge genau darauf zu sprechen. Gleich zu Beginn der letzten Episode der sechsten Staffel sprechen die beiden über eine Auszeit, die aber deutlich kürzer ausfällt als bei vielen anderen. "Wir gehen in den Urlaub", verkündet Tom. "Es wird zwei Wochen kein 'Kaulitz Hills' geben."

Die kurze Pause hätten sich die beiden gewünscht, erzählt er weiter. Sie geben damit "den Leuten auch mal ein bisschen Zeit, durchzuatmen. Ich habe auch das Gefühl, wir sind auf Dauersendung irgendwie zur Zeit." Für ihn fühle es sich außerdem so an, dass die beiden "schon wieder allen Leuten auf die Nerven" gehen. "Ich geh mir selbst schon auf den Sack." Sein Bruder Bill kann das verstehen. Sie tun den Fans einfach mal "den Gefallen", den Mund zu halten, scherzen die beiden.

Alle anderen seien schon im Urlaub und sie erledigten noch ihre Arbeit, berichten die Brüder an späterer Stelle. Erst kürzlich ist mit "Without You" die neue Single ihrer Band Tokio Hotel erschienen. Im Podcast erzählen sie, dass sie dabei sind, das neue Album fertigzumachen. Vor dem Urlaub gehen noch die letzten Dateien zum Mastern, sagt der gestresste Tom.

"So eine schockierende, traurige Nachricht"

Daneben kommen die Brüder unter anderem auf den Anschlag am Rande des Christopher Street Day (CSD) in Berlin zu sprechen. "Erst einmal natürlich unser Riesenbeileid an all die Opfer, die Betroffenen", sagt Bill. "Ich finde das so eine schockierende, traurige Nachricht, die einen so krass berührt und bewegt hat auf so vielen Ebenen", erklärt er weiter. Auch Tom spricht von einer Mischung an Gefühlen. "Ich bin sauer, ich bin wahnsinnig traurig. Ich habe einen Haufen Fragen." Er frage sich etwa, wie bei einer solch friedlichen Veranstaltung so etwas Schlimmes passieren könne. Hinzu kämen sofort die Sorge um Familie, Freunde, Bekannte und die Community, aber auch das Gefühl von Machtlosigkeit.

Am Samstagabend war ein Mann mit einem Transporter in Berlin in eine Menschenmenge gefahren. Eine Frau wurde laut offizieller Angaben nach bisherigem Stand getötet, mindestens 29 Personen teils schwer verletzt. Später wurde von mindestens 31 verletzten Menschen gesprochen. Der mutmaßliche Attentäter wurde bei einem Polizeieinsatz erschossen.

Anzeige für den Anbieter Instagram über den Consent-Anbieter verweigert

Auf dem Instagram-Account von Tokio Hotel wurde nach dem Anschlag bereits ein Statement veröffentlicht. Alle Bandmitglieder, neben Bill und Tom auch Georg Listing (39) und Gustav Schäfer (37), erklärten in der Mitteilung, dass man "zutiefst erschüttert über die sinnlose Gewalttat" sei. "Unsere Gedanken sind bei allen Betroffenen, den Opfern, ihren Angehörigen und der gesamten LGBTQIA+-Community. Für uns steht der CSD für Liebe, Freiheit, Akzeptanz und das Recht, ohne Angst man selbst zu sein."

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