Katy Perry gewinnt jahrelangen Villen-Rechtsstreit

Im jahrelangen Streit um eine 15-Millionen-Villa in Montecito hat Katy Perry erneut gewonnen: Ein Gericht in Los Angeles verurteilte den Verkäufer dazu, ihr drei Millionen Dollar Anwaltskosten zu erstatten.
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Hat nun drei Millionen Anwaltskosten "gespart": Katy Perry.
Hat nun drei Millionen Anwaltskosten "gespart": Katy Perry. © imago/Cover-Images

Im jahrelangen Rechtsstreit um eine kalifornische Luxusvilla hat Popstar Katy Perry (41) einen weiteren Erfolg erzielt. Ein Gericht in Los Angeles verurteilte den texanischen Millionär Carl Westcott dazu, der Sängerin drei Millionen US-Dollar an Anwaltskosten zu erstatten. Das berichtet das Branchenmagazin "Billboard", das den Gerichtsbeschluss nach eigenen Angaben zuerst einsehen konnte.

Streit zog sich über fünf Jahre

Der Konflikt reicht bis in den Juli 2020 zurück. Damals unterzeichnete Perrys Geschäftsführer Bernie Gudvi in ihrem Namen einen Vertrag über den Kauf von Westcotts rund 863 Quadratmeter großem Anwesen im kalifornischen Montecito - Kaufpreis: 15 Millionen Dollar. Nur einen Monat später klagte Westcott auf Annullierung des Geschäfts. Er machte - ohne Beweise - geltend, er sei wegen Schmerzmitteln nach einer Rückenoperation zum Zeitpunkt der Unterschrift nicht bei klarem Verstand gewesen, wie "Billboard" berichtet.

Bei einem Prozess im Jahr 2023 kam Richter Joseph Lipner zu dem Schluss, dass Westcott sehr wohl zurechnungsfähig gewesen sei. Der Geschäftsmann habe in der Kommunikation mit einem Immobilienmakler klar agiert und nur wenige Tage vor dem Verkauf an Perry ein niedrigeres Angebot der früheren kalifornischen First Lady Maria Shriver abgelehnt.

Ausgleich für Mieteinnahmen

In einem zweiten Verfahrensabschnitt wurde über die Schadenshöhe entschieden: Lipner sprach Perrys Team knapp zwei Millionen Dollar zu - als Ausgleich für die Mieteinnahmen, die der Sängerin entgingen, weil das Haus während des Rechtsstreits leer stand.

Die nun beschlossene Kostenerstattung fiel geringer aus als gefordert. Gudvi und Perry hatten 4,5 Millionen Dollar verlangt. Die drei Millionen Dollar fließen nun in die komplexe Abrechnung zwischen den Streitparteien ein. Eine Stellungnahme beider Seiten lag "Billboard" zunächst nicht vor. Westcott legt gegen das Urteil Berufung ein.

Villa war als Familiendomizil gedacht

Ursprünglich hatten Perry und ihr damaliger Verlobter Orlando Bloom (49) das Anwesen laut "People" für ihre Familie erworben, zu der auch die heute fünfjährige Tochter Daisy Dove gehört. Das Grundstück erstreckt sich über rund einen Hektar und bietet acht Schlafzimmer, elf Bäder sowie ein Gästehaus mit Meerblick, dazu einen Infinity-Pool, einen Whirlpool und einen Kamin im Freien.

Ob das einstige Paar je einzog, nachdem Perry im Mai 2024 offiziell den Besitz übernommen hatte, ist unklar. Quellen zufolge vermieten Bloom und Perry die Villa seit Februar 2025. Im Juni 2025 bestätigte "People" das Liebes-Aus nach neun gemeinsamen Jahren.

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