Katrin Müller-Hohenstein weigert sich: "Von Dämlichkeit erschüttert"

Als Moderatorin vom "aktuellen Sportstudio" steht Katrin Müller-Hohenstein seit vielen Jahren vor der Kamera. Viele ihrer TV-Kollegen connecten sich inzwischen auch über die sozialen Medien mit ihrem Publikum. Ob sich die 60-Jährige das ebenfalls vorstellen könnte?
Eva Meeks
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Katrin Müller-Hohenstein hat eine klare Meinung zu Social Media.
Katrin Müller-Hohenstein hat eine klare Meinung zu Social Media. © imago/Sven Simon

Katrin Müller-Hohenstein (60) gilt als eines der bekanntesten Gesichter in der deutschen Sportberichterstattung. Seit 2006 führt sie im ZDF durch das "aktuelle Sportstudio" und ebnete damit den Weg für viele ihrer heutigen Kolleginnen. Was Social Media betrifft, ist Müller-Hohenstein allerdings keine Vorreiterin – denn sie teilt nie etwas auf den gängigen Plattformen. Warum dem so ist? Jetzt verrät es Katrin Müller-Hohenstein und nimmt dabei kein Blatt vor den Mund.

Katrin Müller-Hohenstein: "Unglaublich viel Zeit verschwenden"

Nicht jede Person des öffentlichen Lebens ist auf Instagram und Co. aktiv. Auch Katrin Müller-Hohenstein zählt zu den Promis, die bislang nicht auf den Social-Media-Trend aufgesprungen sind. "Was soll ich denn da posten?", fragt sie, als sie in der neuesten Ausgabe vom "Kölner Treff" auf das Thema angesprochen wird.

Die Moderatorin habe einfach nicht das Bedürfnis, jede Erfahrung im Netz mit einer Followerschaft zu teilen. "Ich glaube, dass viele Menschen, die sich da engagieren, unglaublich viel Zeit in ihrem Leben da verschwenden darauf, etwas zu zeigen, aber es verpassen, diesen Moment auch zu erleben", findet Müller-Hohenstein. Die 60-Jährige erklärt, die Plattformen für ihren Beruf zwar aufzurufen, dort jedoch selbst nie etwas zu posten.

Im "Kölner Treff" erklärt Katrin Müller-Hohenstein, warum sie nichts in den sozialen Medien teilt.
Im "Kölner Treff" erklärt Katrin Müller-Hohenstein, warum sie nichts in den sozialen Medien teilt. © imago/Sven Simon

Social-Media-Kritik von Katrin Müller-Hohenstein: "Dämlichkeit"

Durch ihre Einblicke in die Social-Media-Welt sei die Moderatorin eher abgeschreckt worden, dort selbst aktiv zu werden: "Ich bin von dieser sagenhaften Dämlichkeit da teilweise auch wirklich erschüttert. Was da so zu sehen ist", so Müller-Hohenstein. Natürlich gebe es Menschen, für die Instagram Teil des Geschäftsmodells ist und die wirklich etwas zu sagen hätten – diese seien von ihrer Kritik ausgenommen, so Müller-Hohenstein.

Doch andere Nutzerbeiträge hätten Katrin Müller-Hohenstein schon stutzig gemacht: "Wenn ich da noch mal Spaghetti Bolognese sehe, die irgendjemand halbherzig zubereitet… ich weiß es nicht." Zudem betrachtet die Moderatorin Social Media als "zusätzlichen Job", den sie sich nicht aufbürden möchte: "Wenn du da was vernünftig machen willst, wenn du das professionell aufziehen willst, dann kostet das wahnsinnig viel [Zeit]."

Weigert sich und bleibt konsequent: "Das gibt mir die Macht"

Zeit, die Katrin Müller-Hohenstein nicht bereit ist, zu investieren: "Es ist mir nicht wichtig, es ist mir egal. Und letztlich habe ich die privaten Sachen wirklich gerne für mich privat. Das gibt mir die Macht über mich selber", so die 60-Jährige ehrlich.

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