Kein übertriebener Ehrgeiz bei Katrin Müller-Hohenstein: "Reizt mich überhaupt nicht"

Katrin Müller-Hohenstein moderiert die größten Sport-Ereignisse im ZDF. Privat ist sie gerne selbst sportlich aktiv – doch dabei mit anderen konkurrieren? Davon hält die 60-Jährige wenig, wie sie nun verrät.
Eva Meeks
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Katrin Müller-Hohenstein moderiert, was die weltbesten Sportler tun. Privat mag sie es auch sportlich, aber macht sich dabei nicht verrückt.
Katrin Müller-Hohenstein moderiert, was die weltbesten Sportler tun. Privat mag sie es auch sportlich, aber macht sich dabei nicht verrückt. © imago/Chai v.d. Laage

Sport-Moderatorin Katrin Müller-Hohenstein (60) stand für das ZDF während der Fußballweltmeisterschaft 2026 vor der Kamera. Auch privat mag es Müller-Hohenstein gerne mal sportlich – vor allem ihr Hund motiviert sie zu viel Bewegung. Doch die Freude darf dabei nicht auf der Strecke bleiben, wie sie nun klarstellt.

Katrin Müller-Hohenstein: "Eine gewisse Routine" tut ihr gut

"Ich habe irgendwann angefangen, mich zu bewegen", erzählt Katrin Müller-Hohenstein im Gespräch mit der "Berliner Morgenpost". "Ich habe einen jungen Hund, und der freut sich sehr, wenn wir jeden Morgen losziehen. Bis morgens um 11 plane ich keine Termine ein, denn das ist die Zeit für draußen. Das ist meine tägliche Routine."

Über die Spaziergänge mit ihrem Vierbeiner sagt sie: "Ich gehe nicht Gassi, wir rennen durch die Gegend. Das ist auch kognitiv eine große Herausforderung, weil ich meine Umgebung beobachten muss, ob mein Hund auf etwas reagieren könnte. Radfahrer findet er immer spannend." Das junge Tier habe zwar "sehr viel Energie": "Aber ich komme noch hinterher", so die 60-Jährige.

Mit ihrem Hund zieht Katrin Müller-Hohenstein jeden Morgen los.
Mit ihrem Hund zieht Katrin Müller-Hohenstein jeden Morgen los. © imago/Sven Simon

Ob sie es den Jüngeren mit ihrer sportlichen Leistung zeigen wolle? "Ich muss niemandem irgendwas zeigen", stellt Katrin Müller-Hohenstein klar. "Ich war auch nie ehrgeizig. Alles, was ich tue, tue ich für mich und nicht, um irgendjemand anders zu beeindrucken. Ich habe einfach gemerkt, dass mir eine gewisse Routine in Dingen sehr guttut. Und ich brauche das inzwischen. Den inneren Schweinehund kenne ich nicht, aber das ist eine Frage der Gewohnheit."

Marathon-Pläne bei Katrin Müller-Hohenstein? "Keinen Ehrgeiz"

Wie viel Willensstärke doch in ihr steckt, hat Müller-Hohenstein vor einigen Jahren festgestellt – als sie mit dem Laufen angefangen hat: "Ich fand das immer wahnsinnig schrecklich. Aber einmal habe ich mich abends im Dunkeln herausgeschlichen und versucht, eine Runde von ungefähr zwei Kilometern zu laufen. Nach 200 Metern war ich komplett außer Atem und habe mir gedacht: 'Das kann ja wohl nicht wahr sein'."

Nach einigen Tagen sei aber der Knoten geplatzt, als sie die Runde bewältigen konnte: "Da hat es mich gepackt", so Müller-Hohenstein. Und doch schließt die Moderatorin längere Strecken eher aus: "Marathon reizt mich überhaupt nicht. Ich weiß gar nicht, warum. Nach spätestens zehn Kilometern möchte ich lieber ins Kino gehen oder ein Eis essen. Wie gesagt, ich habe keinen Ehrgeiz. Ich mache das so lange, wie es für mich passt."

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