Kate Winslets "Titanic"-Kummer: Rose hat Jack sterben lassen

Nein, ein Happy End hat der Kultfilm "Titanic" wahrlich nicht. Sogar Hauptdarstellerin Kate Winslet ist bis heute leicht befremdet über den Ausgang. Dabei hätte es auch anders ausgehen können, wie Fans des Films berechnet haben.
| (nam/spot)
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Manche Filme reißen ihre Zuseher so sehr mit, dass sich unbedarfte Kinozuschauer auf einmal Gedanken machen: "War dieser Tod nötig? Hätte nicht alles anders kommen können?" Ein Paradebeispiel ist "Titanic". Der Kultfilm der 90er und sein unglückliches Ende - Held Jack stirbt im kalten Wasser, um seiner Flamme Rose das Überleben auf einem improvisierten Floß zu sichern - erhitzt die Gemüter der Fans bis heute. Sogar Hauptdarstellerin Kate Winslet (40, "Die Gärtnerin von Versailles") hat sich so ihre bitteren Gedanken gemacht, wie sie nun Talkmaster Jimmy Kimmel (48) im US-TV erzählt hat.

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Bei den SAG-Awards war Winslet unlängst an der Seite ihres "Titanic"-Co-Stars Leonardo DiCaprio (41) gesessen. Kimmel nutzte nun den Anlass, um alte Wunden aufzureißen - und die 40-Jährige gab alles zu: "Nein, ich stimme ja zu", nickte Winslet, "ich denke, wir hätten eigentlich beide auf dieses Stück Holztür gepasst". Es sei wirklich jede Menge Platz auf dem Floß gewesen, bohrte Kimmel weiter. "Ich weiß, ich weiß!", rief Winslet.

 

"Der Junge muss untergehen!"

 

Laut einem Bericht der "Washington Post" haben sich bereits einige Fans des Streifens mit der Frage auseinandergesetzt, ob Jack tatsächlich zu retten gewesen wäre. Das Ergebnis: Platz genug wäre auf dem Tür-Floß gewesen. Das zeigen simulierte Fotos. Und auch der von Regisseur James Cameron (61) vorgebrachte Einwand, das Holz hätte nicht das Gewicht der beiden getragen, scheint mittlerweile im praktischen Versuch widerlegt. Hätten sie eine Rettungsweste für besseren Auftrieb an das Floß befestigt, hätten Jack und Rose überleben können, sagt etwa US-"MythBuster" Jamie Hyneman: "Nach allem, was wir wissen, war Jacks Tod unnötig."

...fast so sinnlos, wie alle Berechnungen und Überlegungen über Rettungsmöglichkeiten für eine todgeweihte Filmfigur. Denn auch diesen Gedankenspielen hat Spielverderber James Cameron längst ein Ende gesetzt, wie die "Washington Post" weiter schreibt. "Ich glaube, ihr versteht nicht ganz worum es geht", sagte der Regisseur. "Das Drehbuch sagt, dass Jack stirbt. Er musste sterben. Also haben wir's vielleicht vermasselt und das Brett hätte ein winziges bisschen kleiner sein müssen - aber der Junge muss untergehen."

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