Kanye West veröffentlicht seinen ersten Wahlwerbespot

Mit reichlich Gebeten lässt sich das Schicksal der USA zum Guten wenden. So die Kernaussage des ersten, sehr pathetischen Wahlwerbespots des offiziellen Präsidentschaftskandidaten Kanye West.
| (dr/spot)
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Kanye West möchte der nächste US-Präsident werden.
Xavier Collin/Image Press Agency/ImageCollect Kanye West möchte der nächste US-Präsident werden.

Am Dienstag, den 3. November 2020, wird in Amerika gewählt und der Präsident für die kommenden vier Jahre bestimmt. Der Rapper Kanye West (43, "Ye") hat seine Kandidatur trotz offensichtlicher Chancenlosigkeit immer noch nicht beerdigt. Jetzt veröffentlichte der Ehemann von Kim Kardashian West (39) auf seinen Social-Media-Kanälen sogar seinen ersten Wahlwerbespot.

Hier gibt es das Album "My Beautiful Dark Twisted Fantasy" von Kanye West.

Dort präsentiert er sich in typischer US-Manier, mit viel präsidialem Pathos vor der wehenden Flagge der Vereinigten Staaten von Amerika. Seine Botschaft: Mit viel Glauben, Religion und Gebet kann das Schicksal der USA noch einmal zum Guten gewendet werden. Auch den Familienbund stellt er in den Fokus seiner Kampagne. Die Familien seien die Bausteine der gesamten Gesellschaft.

Wahlkampagne meets Ehekrise

Für seine Präsidentschaftskampagne investierte Kanye West bislang laut US-Medien rund sieben Millionen US-Dollar aus eigener Tasche. Nachdem er im Juli ankündigte, für das Amt kandidieren zu wollen, zog er sich bis Ende August auf seine Ranch in Wyoming zurück. Auch angeblich massive Eheprobleme begleiteten die letzten Monate. Vor allem Ehefrau Kim soll sogar über eine Scheidung nachgedacht haben. Zuvor griff West seine Frau öffentlich an und behauptete unter anderem, sie wolle ihn wegsperren lassen.

Kim Kardashian West forderte anschließend öffentlich Verständnis für den unter einer bipolaren Störung leidenden Rapper. In den USA wird Wests Kandidatur überwiegend belächelt. Aufgrund der erst spät gestarteten Kampagne wird West nur in wenigen Bundesstaaten überhaupt auf den Wahlzetteln stehen. Ihm werden überhaupt keine Chancen eingeräumt, gegen Donald Trump (74) und seinen Herausforderer Joe Biden (77) bestehen zu können.

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