Judi Dench geht trotz schlechter Augen zum Malen

Einmal die Woche geht die Schausplierin Judi Dench in eine Malgruppe - auch wenn sie nicht mehr gut sehen kann.
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"Ich sehe nicht mehr viel, deswegen hatte ich zunächst auch aufgehört zu malen. Aber ein Freund überzeugte mich davon, dass man auch malen kann, wenn man nicht mehr alles sieht", sagt Judi Dench.
Domenico Stinellis/AP/dpa/dpa "Ich sehe nicht mehr viel, deswegen hatte ich zunächst auch aufgehört zu malen. Aber ein Freund überzeugte mich davon, dass man auch malen kann, wenn man nicht mehr alles sieht", sagt Judi Dench.

Berlin - Die britische Schauspielerin Judi Dench (85) besucht einmal in der Woche eine Malgruppe. Früher habe sie gerne und viel gelesen, aber leider seien ihre Augen schlecht geworden, dass das nicht mehr gehe, sagte Dench der "Augsburger Allgemeinen".

"Ich sehe nicht mehr viel, deswegen hatte ich zunächst auch aufgehört zu malen. Aber ein Freund überzeugte mich davon, dass man auch malen kann, wenn man nicht mehr alles sieht." Seither gehe sie wieder jeden Dienstag zu einer Malgruppe. Gesprochen werde kaum. "Für mich ein himmlisches Vergnügen".

Ihre Rolle als Geheimdienstchefin M in den James-Bond-Filmen vermisse sie nicht. "Angenommen habe ich sie damals nur, weil mein Mann die Vorstellung toll fand, mit einer Bond-Frau unter einem Dach zu leben. Und dann habe ich tatsächlich große Freude dran gehabt." Aber es sei auch kein Problem gewesen, dass nach acht Auftritten als M Schluss gewesen sei.

Ab Freitag ist Dench in der Buch-Verfilmung "Artemis Fowl" zu sehen, die als Stream auf Disney+ läuft.

© dpa-infocom, dpa:200814-99-161894/2

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