Johnny Depp legt langen Rechtsstreit mit Ex-Anwalt bei

Vor 20 Jahren wurde der Vertrag per Handschlag besiegelt. Jahre später kommt es zum Streit vor Gericht. Nun ist die Auseinandersetzung zwischen Johnny Depp und seinem ehemaligem Anwalt beigelegt.
| dpa
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Für Johnny Depp geht ein langer Rechtsstreit zu Ende.
Joel C Ryan/Invision/AP/dpa/dpa Für Johnny Depp geht ein langer Rechtsstreit zu Ende.

Los Angeles - "Fluch der Karibik"-Star Johnny Depp (56) hat seinen langwierigen Gerichtsstreit mit einem früheren Promi-Anwalt beigelegt, wie US-Medien berichteten.

Depps derzeitiger Anwalt, Adam Waldman, teilte laut "Variety" mit, dass die Gegenseite eingewilligt habe, dem Schauspieler eine achtstellige Summe zu zahlen. Ohne außergerichtliche Einigung wäre der Fall im Dezember vor Gericht gegangen.

Depp hatte seinen früheren Anwalt Jake Bloom im Herbst 2017 auf Rückzahlung von Millionenbeträgen, um die er sich betrogen fühlte, verklagt. Er warf Bloom vor, im Laufe ihrer langen Geschäftsbeziehung rund 30 Millionen Dollar zuviel kassiert zu haben. Der Anwalt konterte mit einer Gegenklage, dass der Filmstar ihm für Leistungen noch Geld schulde.

Ein Streitpunkt war der mündliche Honorar-Vertrag, den Depp und Bloom 1999 ausgehandelt hatten. Mündliche Absprachen, die mit einem Handschlag besiegelt werden, sind in Hollywood verbreitet. Diese Absprache hätte nach kalifornischem Recht aber schriftlich erfolgen müssen, wie ein Gericht bereits 2018 befand.

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