Johann Lafer überrascht bei "Die Höhle der Löwen" - doch es gibt nur ein Angebot als Küchenhilfe

Stefano Suich bekommt bei seinem Auftritt in der zweiten Folge der neuen Staffel von "Die Höhle der Löwen" (Ausstrahlung am 14.9. und schon jetzt bei RTL+) prominente Unterstützung. Der Food-Designer ist mit TV-Koch Johann Lafer befreundet, der ihn bei der Präsentation seines "Wunderdressings" begleitet. Bei der Verkostung kann das Produkt überzeugen - beim Geschäftsmodell haben die Löwen jedoch Zweifel.
"Wir sind beide wirkliche Food-Nerds", erklärt Johann Lafer zu Beginn. Im Mittelpunkt des Pitches steht allerdings Stefano Suich und dessen "Wunderdressing". Dabei handelt es sich um ein Zweikomponentendressing, bei dem sich unterschiedliche Essig- und Ölkombinationen miteinander verbinden lassen. Auf diese Weise sollen besondere Geschmackserlebnisse entstehen.
Judith Williams hat sich "leider das Dressing auf die Hose katapultiert"
"Einfach schütteln, würzen und genießen", beschreibt der ehemalige Gastronom die Anwendung. Anschließend dürfen die Löwen selbst probieren. Carsten Maschmeyer schreitet gemeinsam mit Johann Lafer für die Zubereitung zur Tat. Für Judith Williams endet die Kostprobe dann mit einem kleinen Missgeschick. "Ich habe leider das Dressing auf die Hose katapultiert", stellt sie fest.
Geschmacklich kommt das Produkt bei den Investoren aber gut an. "Richtig lecker", urteilt Dagmar Wöhrl. Auch Frank Thelen zeigt sich angetan: "Eine Geschmacksexplosion", lautet sein Fazit. Stefano Suich bietet das "Wunderdressing" in verschiedenen Sorten an. Johann Lafer hebt daher vor allem die Vielfältigkeit sowie die schnelle Anwendung hervor.
Sobald sich das Gespräch vom Geschmack auf die wirtschaftlichen Fragen verlagert, verlässt Lafer den Pitch. Zum Abschied bekommt allerdings auch der TV-Koch noch ein Angebot. "Wenn du in der Küche Engpass hast, ich komme dann", scherzt Carsten Maschmeyer nach der gemeinsamen Koch-Erfahrung.
Kein Deal für das "Wunderdressing"
Stefano Suich verlangt von den Löwen 200.000 Euro und bietet dafür 20 Prozent seiner Firmenanteile an. In der Herstellung kostet das Dressing nach seinen Angaben 2,99 Euro. Der geplante Verkaufspreis liegt zwischen 6,90 und 8,90 Euro. Auf dem Markt ist das "Wunderdressing" zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Vor allem die Kalkulation sorgt bei den Löwen für Bedenken.
Mitten in der angeregten Diskussion kehrt Johann Lafer noch einmal zurück. Doch auch seine Unterstützung kann an der Einschätzung der Investoren nichts mehr ändern. Geschmacklich findet das "Wunderdressing" bei den Löwen zwar Zuspruch, wirtschaftlich kann Stefano Suich sie jedoch nicht überzeugen. Am Ende entscheidet sich keiner der Investoren für ein Angebot - der Pitch endet ohne Deal.