Jimmy Kimmel verteidigt seinen Witwen-Witz über Melania Trump
Jimmy Kimmel (58) hat sich einmal mehr den Ärger von US-Präsident Donald Trump (79) und First Lady Melania Trump (56) zugezogen. Nachdem die Trumps erneut seine Entlassung forderten, verteidigte der Moderator jetzt seinen Witz über Melania als "Witwe" und verweigert eine Entschuldigung.
Am Donnerstag hatte der Moderator von "Jimmy Kimmel Live!" über den Amazon-Dokumentarfilm "Melania" gespöttelt und sie zwei Tage vor dem Korrespondentendinner in einer fingierten Rede mit den Worten begrüßt: "Unsere First Lady, Melania, ist hier. So schön. Frau Trump, Sie strahlen wie eine werdende Witwe. Und ich möchte Ihnen, Frau First Lady, zu Ihrer großartigen Leistung gratulieren: dem weltweit ersten Film ohne Bewegung."
"Natürlich war es ein Witz über ihren Altersunterschied"
Zwei Tage später fielen dann beim Korrespondentendinner Schüsse - und die Trumps wetterten gegen Kimmel wegen seines "verabscheuungswürdigen Aufrufs zur Gewalt". In seiner Ausgabe am Montagabend nahm der Moderator Stellung und verspottete die Forderungen nach seiner Absetzung. Kimmel betrat die Bühne in einem pechschwarzen Anzug und sagte: "Wisst ihr, wie es ist, wenn man morgens aufwacht und die First Lady eine Erklärung veröffentlicht, in der sie fordert, dass man seinen Job verliert? Das kennen wir doch alle, oder?"
Er erklärte: "Natürlich war es ein Witz über ihren Altersunterschied und die Freude in ihrem Gesicht, die man jedes Mal sieht, wenn sie zusammen sind. Es war ein harmloser Scherz darüber, dass er fast 80 und sie jünger ist als ich. Es war - absolut nicht - ein Mordaufruf. Und das wissen sie. Ich engagiere mich seit vielen Jahren sehr deutlich gegen Waffengewalt."
Dann betonte er noch, dass er die traumatische Erfahrung, die alle Anwesenden im Ballsaal des Weißen Hauses durchmachen mussten, bedauere. "Es tut mir leid, dass Melania, der Präsident und alle anderen im Saal am Samstag das erleben mussten - wirklich." Doch sein Witz habe keinen Einfluss auf das Geschehene gehabt.
Im Herbst musste Jimmy Kimmel zwangspausieren
Dass Donald Trump und Jimmy Kimmel keine Freunde sind, ist schon lange bekannt. Seit 2016 fordert der 79-Jährige immer wieder die Absetzung der Talkshow. Im September musste Kimmel dann wegen seiner Aussagen zur Ermordung des rechtskonservativen US-Aktivisten Charlie Kirk (1993-2025) tatsächlich eine kurze Zwangspause einlegen. Im Dezember wurde aber bekannt, dass sein Vertrag mit Disney um ein Jahr verlängert wurde - und seine Late-Night-Show auf ABC mindestens bis Mai 2027 weiterläuft.
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