Jennifer Lopez widerspricht in der Oscar-Debatte

Jennifer Lopez mischt sich in die Ethno-Debatte rund um die Oscar-Verleihung ein: Anders als viele Kritiker findet sie aber, es gebe in Sachen "ethnische Vielfalt im Showbusiness" durchaus "große Fortschritte".
| (spot)
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Werden bei den Oscars Minderheiten ausreichend gewürdigt? Darüber streitet Hollywood seit Wochen. Nun meldet sich auch Jennifer Lopez (46, "On The Floor") zu Wort - und zwar in erstaunlich entspanntem Tonfall. Im Gespräch mit der Nachrichtenagentur spot on news sagt die Entertainerin mit hispanischen Wurzeln, es gebe "sehr wohl große Fortschritte in Bezug auf ethnische Vielfalt im Showbusiness".

Jennifer Lopez im Po-Battle mit Kim Kardashian - die Bilder dazu gibt's in diesem Clip bei MyVideo

Lopez, die derzeit im US-Fernsehen mit ihrer neuen Cop-Show "Shades of Blue" Quotenerfolge feiert, erklärt außerdem: "Nicht nur in Bezug auf Rasse, auch in Bezug auf Geschlechter zeigen wir mittlerweile eine echte Vielfalt im TV und im Kino." Lopez ist fest davon überzeugt, dass die Show "Grey's Anatomy", die von der Afro-Amerikanerin Shonda Rhimes (46) ins Leben gerufen wurde, "einen riesigen Unterschied ausgemacht hat". Mit "Grey's" habe das "Fernsehen endlich wieder richtig Spaß gemacht", findet die gebürtige New Yorkerin.

 

Die Grenzen werden immer weiter verschoben

 

"Jenny from the Block" stellt sich also recht deutlich gegen die jüngsten kritischen Meinungsäußerungen verschiedener Promis von Jada Pinkett Smith (44) über Will Smith (47) bis hin zu Filmemacher Spike Lee (58). Sie hatten allesamt ob der mangelnden Nominierungen für Afroamerikaner heftige Kritik geübt - und teils sogar zu einem Boykott der anstehenden Oscars aufgerufen.

Lopez, die in ihrer neuen TV-Serie auch als Produzentin fungiert, glaubt hingegen, es habe einen "Paradigmen-Wechsel in den letzten Jahren" gegeben. "Das TV kann der Realität nicht mehr entkommen. Und die Realität ist eben eine echte Mischung der Rassen und der sexuellen Ausrichtungen in den unterschiedlichsten Gesellschaftsstrukturen", sagte Lopez. Das sei übrigens "ganz normal", findet die Sängerin und Schauspielerin: "Das Fernsehen in den USA hat immer die Grenzen gepusht und weiter verschoben. Und das ist auch heute noch so", sagt Lopez.

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