Jenke von Wilmsdorff über erschreckende Diagnose: "Du hast noch fünf Jahre"

Jenke von Wilmsdorff (60) hat sich schon an zahlreiche Herausforderungen gewagt: Für seine Dokus reiste er in Krisengebiete und setzte seinen Körper Schönheitsoperationen oder Radikaldiäten aus. Mit seinem Sohn Jánik von Wilmsdorff (30) arbeitete er in den vergangenen Jahren für ein "Longevity"-Experiment zusammen: In einer Reportage gingen sie dem Geheimnis von Langlebigkeit auf den Grund. Und wie nun bekannt wird, sah sich Jenke von Wilmsdorff ganz plötzlich mit seiner eigenen Sterblichkeit konfrontiert.
Arzt zu Jenke von Wilmsdorff: "Du bist herzinfarktgefährdet"
Ein ungesunder Lebensstil kann irgendwann fatale Folgen haben. Eine unschöne Wahrheit, die Jenke von Wilmsdorff nach einem medizinischen Check-up nicht länger ignorieren konnte: "Der Arzt hat mir ja wirklich eine ganz miese Diagnose gestellt. Was mir ja gar nicht bewusst war", erzählt er in der neuen Folge vom "Kölner Treff". "Aber der hat gesagt: 'Du bist herzinfarktgefährdet, dein Blutdruck ist zu hoch, du bist prädiabetisch, du hast eine Insulinresistenz'."
Auch sein Sohn Jánik sitzt in der Talk-Runde und ergänzt, dass vor allem das jahrelange Kettenrauchen seinen Vater zu einem Risikopatienten gemacht habe: "Ich hab das dann ausgerechnet, der hat über 300.000 Zigaretten geraucht." Auch seine genetische Vorbelastung sei Jenke von Wilmsdorff ganz plötzlich gedämmert: "Alle Männer in meiner Familie, alle männlichen Vorfahren, [väter-] und mütterlicherseits, sind am Herzinfarkt gestorben. Und die meisten von denen waren Raucher."

"Jenke als Nichtraucher": Extremreporter erhielt Deutschen Fernsehpreis
Doch das "Longevity"-Experiment war bei Weitem nicht der erste Versuch des 60-Jährigen, das Laster Rauchen loszuwerden. Er erinnert sich an seine TV-Projekte vor einigen Jahren zurück: "Ich habe ja vor Jahren, dafür habe ich ja den Deutschen Fernsehpreis (2019) gekriegt, das Experiment gemacht 'Jenke als Nichtraucher'." Dass die Realität außerhalb der Reportage anders aussah, erzählt sein Sohn Jánik schmunzelnd: "Und dann immer heimlich geraucht, wenn wir irgendwo waren."
Reumütig bestätigt sein Vater: "Nachdem ich den Preis gekriegt habe, habe ich wieder angefangen zu rauchen." Doch wie Jánik ergänzt, habe die Reportage zumindest für andere Leute Früchte getragen: "Es kamen immer Leute, die gesagt haben: 'Dank dir habe ich das Rauchen aufgehört'." Jenke von Wilmsdorff sei es sehr schwergefallen, konsequent zu bleiben: "Ich habe es einfach nicht geschafft", gibt der Extremreporter offen zu.
Jenke von Wilmsdorffs emotionale Entscheidung: "Wenn du so weiterlebst"
Als ihn seine Schönheitschirurgin vor einem Eingriff darauf hinwies, dass er für die schnellere Wundheilung eine Woche lang rauchfrei leben müsse, sei der erste Knoten geplatzt: "Und dann habe ich zehn Monate nicht mehr geraucht. Also es hat irgendwie gereicht: Der Druck war nicht stark genug, nur eine freundliche Bitte: 'Hör eine Woche auf'. Das war für mich okay, umsetzbar." Aus einer Woche wurden damals zehn Monate, ehe er wieder anfing.

Bis zum entscheidenden Arztbesuch im Rahmen des "Longevity"-Experiments: "Aber jetzt, wenn der Arzt da sitzt und sagt: 'Du hast noch fünf Jahre. Wenn du so weiterlebst, Jenke, fünf Jahre. Dann kriegst du einen Schlaganfall oder Herzinfarkt.' Dann rappeln wirklich die Glocken." Der 60-Jährige habe sich schließlich aus emotionalen Gründen für einen endgültigen Lebenswandel entschieden: "Ich hab so einen tollen Sohn, den will ich noch ein paar Jahre sehen. Und dann hab ich aufgehört.“