"Isar-Mord": Michaela May muss zum DNA-Test

Im Mai vergangenen Jahres schockte der "Isar-Mord" München. Als Verdächtige wurde ausgerechnet auch Schauspielerin Michaela May ins Präsidium geladen.
| (ali/spot)
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare Artikel empfehlen

Im Mai vergangenen Jahres schockte der "Isar-Mord" München. Als Verdächtige wurde ausgerechnet auch Schauspielerin Michaela May ins Präsidium geladen. "Nur weil ich in Tatort-Nähe wohne und mein Handy zur Tatzeit eingebucht war", erklärte der TV-Star am Rande des Krimifestivals in der bayerischen Landeshauptstadt.

München - Harte Zeiten für Münchner Ganoven! Im Rahmen des Krimfestivals tummeln sich die nächsten Wochen unzählige Kriminalexperten in der Stadt: Autoren, Hobbydetektive, Agenten, TV-Ermittler und echte Kriminaler sinnieren über die Welt des Verbrechens. Am Auftaktwochenende lud Pay-TV-Sender Sky hochdekorierte TV-Kommissare zum Get-together mit dem Leiter der Münchner Mordkommission Markus Kraus in die BMW Welt.

Sie sind das derzeit erfolgreichste "Tatort"-Team: Axel Prahl und Jan Josef Liefers - ausgewählte Highlights gibt es in dieser Thiel/Boerne-Box

Der attestierte Kollegen wie Michaela May ("Polizeiruf 110") und Joseph Hannesschläger ("Rosenheim Cops") zwar ein gutes Gespür, meinte aber: "Mein Leben ist lange nicht so spannend und gefährlich wie das meiner TV-Kollegen. Ich habe in zwanzig Jahren nicht einmal auf jemand schießen müssen. Und trotzdem habe ich nur einen ungelösten Mordfall zu verzeichnen." Und in diesem, dem sogenannten "Isar-Mord" (vom 28.05.2013), wurde ausgerechnet Michaela May unlängst als Verdächtige zur Speichelprobe ins Polizeipräsidium geladen.

"Nur weil ich in Tatort-Nähe wohne und mein Handy zur Tatzeit eingebucht war, gehörte ich zum Kreis der Verdächtigen und musste im Revier zum DNA-Test antanzen." Da kam dann endlich mal ihr Ehrenkommissar-Dienstausweis zum Einsatz, den ihr die Polizeigewerkschaft wegen siebzehn vorbildlich gelöster Mordfälle verliehen hatte. "Damit darf man ungehindert am Pförtner vorbei und bis zum Polizeipräsidenten vordringen. Außerdem hat man Anrecht auf ein polizeiliches Ehrenbegräbnis. Mir wären zwar Gutscheine zum Falschparken lieber gewesen, aber soweit geht der Ehrentitel leider nicht."

Dem gleichermaßen dekorierten Kollegen Joseph Hannesschläger ging es, trotz 300 gelöster TV-Mordfälle, nicht besser: "Ich wurde schon zweimal als Bankräuber verdächtigt. Einmal wurde ich in Tatort-Nähe auf der Straße, wegen meiner verdächtigen Tasche, von einem Sondereinsatzkommando mit Maschinenpistolen gestoppt. Und ein anderes Mal hatte ich aufgrund eines Phantombildes sogar eine Hausdurchsuchung."

Nicht minder schockierend das Erlebnis des Ermittler-Trios von "K11 - Kommissare im Einsatz", Alexandra Rietz, Gerrit Grass und Jonas Rohrmann, die während der Dreharbeiten in einem Münchner Mietshaus eine echte Leiche entdeckten. "Wir haben einen bestialischen Gestank wahrgenommen und einen Blutfleck an der Decke entdeckt. Da haben wir die Polizei gerufen, die in der Wohnung über uns tatsächlich eine Leiche fand."

Das könnte Kommissar Manou Lubowski allein aufgrund seines Ostsee-Drehortes schon nicht passieren. Als Kapitän der "Küstenwache" (neue Staffel ab Mittwoch im ZDF um 19.25 Uhr) ist er schnell mit der Waffe. Und in der Liebe auch. Larissa von Stumberg heißt die neue Frau an seiner Seite, die er jetzt erstmals präsentierte. "Wir kennen uns schon länger und vor zwei Monaten hat es Bumm gemacht. Ich bin sehr glücklich mit ihr." Derlei neues Glück ist Kollegin Lara-Joy Körner zwar nicht beschieden, aber sie fühlt sich trotz Trennung von Ehemann Heiner Pollert pudelwohl und verspricht: "Einen Scheidungskrimi wird es nicht geben!"

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 0  Kommentare – hier diskutieren Artikel empfehlen
0 Kommentare
Artikel kommentieren