Isabell Horn in Therapie: "Der Gang zur Toilette war schon zu viel"

Isabell Horn hat sich nach der Diagnose "reaktive Depression" in Therapie begeben. Zuvor sei sie nur noch im Bett gelegen, verriet die Schauspielerin in einem Interview.
| (hub/spot)
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Isabell Horn bei einem Auftritt in Hamburg.
Isabell Horn bei einem Auftritt in Hamburg. © imago images/Andre Lenthe

TV-Star Isabell Horn (37, "Gute Zeiten, schlechte Zeiten") hat sich nach der Diagnose "reaktive Depression" in Therapie begeben. Im RTL-Talk "VIPstagram" erzählte sie, dass es ein schleichender Prozess gewesen sei, bis sie nicht mehr konnte. "Ich habe gemerkt, dass von Monat zu Monat die Kräfte dahingeschwunden sind", verriet die Mutter von zwei kleinen Kindern, die im vergangenen Jahr zwischen Köln und Berlin gependelt ist. "Ich lag dann nur noch im Bett", so die Schauspielerin und Influencerin: "Ich konnte gar nichts mehr. Allein der Gang zur Toilette war schon zu viel, es hat sich angefühlt wie ein Marathon. Ich habe auch nichts gegessen und wahnsinnig abgenommen..." Alltägliche Dinge wie Zähneputzen haben ihr Probleme bereitet, "es ging gar nichts mehr".

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Für ihren Partner sei es "unerträglich" gewesen, sie so zu sehen, verriet Horn, "weil er mich so gar nicht kannte, weil ich sonst immer funktioniere und eine Powerfrau bin". Er sei "da ein bisschen hilflos" gewesen. Die 37-Jährige selbst sei in erster Linie sauer auf sich selbst gewesen, sagte sie auch: "Ich habe gedacht, es gibt so viele Menschen da draußen, die aktuell viel mehr erleiden müssen." Sie habe nicht akzeptieren wollen, "dass ich einen Punkt erreicht habe, an dem ich einfach nicht mehr funktioniere".

Therapie hilft ihr

Seit einigen Wochen ist die Schauspielerin nun in Therapie: "Ich kann das wirklich nur jedem ans Herz legen. Man muss sich nicht dafür schämen. Es ist eher eine Stärke, zu akzeptieren, dass man selber nicht mehr weiter weiß, dass man an eine Grenze stößt und nicht mehr funktioniert. Wenn man das akzeptiert und Hilfe holt, geht es Stück für Stück weiter."

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