Instagram-Account gehackt: Simone Thomalla wird von Hackern erpresst

Simone Thomalla ist aktuell nicht mehr auf Instagram auffindbar: Hacker sind in das Profil der Schauspielerin eingedrungen. Auch die Zahlung von über 1000 Euro an die Erpresser war vergebens.
(eyn/spot) |
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Simone Thomallas Account wurde mithilfe einer Phishing-Mail gehackt.
Simone Thomallas Account wurde mithilfe einer Phishing-Mail gehackt. © imago/Future Image/Willy C. Randerath

Wer in diesen Tagen das Instagram-Profil von Simone Thomalla (60) aufrufen will, surft ins Leere. Die Schauspielerin ist Opfer eines Hackerangriffs geworden, der ihr den Zugriff auf ihren Account entzogen hat.

Begonnen hat die Geschichte bereits am 14. März, erzählt Thomalla der "Bild"-Zeitung. "Meine ehemalige Agentur hat mir eine Mail weitergeleitet. Ich habe dann unachtsam und unkonzentriert irgendwo draufgeklickt - und zack, war es passiert", schildert sie. Damit erhielt eine unbekannte Person Zugriff auf ihr Profil und konnte das Passwort ändern, um ihr den Zugang zu verwehren.

Keine Hilfe von Meta

Keine fünf Minuten später erhielt Thomalla demnach eine Nachricht des Hackers. "Er hat mir geschrieben: 'Ich bin kein schlechter Mensch.' Aber er habe meine Zugangsdaten geändert und nur er könne diese freigeben. Dafür forderte er 1.400 Euro", so der "Frühling"-Star. Zunächst habe sie versucht, das Problem ohne Zahlung zu lösen und sich an den IT-Support von Meta gewandt, dem Mutterkonzern hinter Instagram.

Das Unternehmen habe aber auch nach mehrfacher Erklärung nicht verstanden, dass sie hinter dem Account stehe. Selbst ein Telefonat mit Meta-Mitarbeitern konnte daran offenbar nichts ändern. "Ich bin wirklich mit den Nerven am Ende. Niemand scheint mir helfen zu können", so der TV-Star.

Gezahlt - und trotzdem betrogen

Auch auf den Rat mehrerer Spezialisten hin habe sich Simone Thomalla dann entschieden, doch noch zu zahlen. Daraufhin habe der Hacker tatsächlich neue Zugangsdaten geschickt - die jedoch nicht funktionierten. Stattdessen folgte prompt die nächste Geldforderung. Auf diese sei sie dann nicht mehr eingegangen und erstattete stattdessen Anzeige bei der Berliner Polizei. Parallel dazu beauftragte sie einen Medienanwalt, um ihren Account mit über 200.000 Followern doch noch zurückzubekommen.

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  • Der wahre tscharlie vor 6 Minuten / Bewertung:

    "Das Unternehmen habe aber auch nach mehrfacher Erklärung nicht verstanden, dass sie hinter dem Account stehe. Selbst ein Telefonat mit Meta-Mitarbeitern konnte daran offenbar nichts ändern."

    Das zeigt doch nur, dass diese Konzerne in einer virtuellen Blase leben ohne Bezug zur Realität.

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