"In vielen Clubs keine Chance": Elyas M'Barek über bittere Diskriminierung in München
Hinter Elyas M'Barek (44) und seiner amerikanischen Ehefrau Jessica (37) liegen aufregende Jahre: Von 2023 bis 2026 hat das Paar gemeinsam in New York City gewohnt. Doch vor Kurzem zogen der gebürtige Münchner und seine Liebste wieder nach Bayern. In einem Interview verrät er jetzt, wie er seine Heimkehr nach München erlebt hat und welche Kindheitserinnerungen er für immer mit der Isar-Metropole verbindet.
Elyas M'Barek über München: "War viel Schickimicki"
"Das ist voll nett, wie viele mich hier willkommen heißen", schwärmt Elyas M'Barek im "Monsieur"-Magazin über seine München-Rückkehr. "Auch Leute, die ich gar nicht kenne. Ich bin ganz gerührt." Der Schauspieler ist in der bayerischen Metropole aufgewachsen – und lebt nun wieder am Ort seiner Kindheit und Jugend, wo er als junger Mann "viel Hip-Hop und Rap gehört" hat.
Ob er damals, als junger Mann, auch im P1 feiern war? "Das war nicht mein Laden. Da wäre ich auch nicht reingekommen", verrät der 44-Jährige ehrlich. "München war viel Schickimicki, und wenn du einen Migrationshintergrund hast, hattest du in vielen Clubs keine Chance. Das war leider normal." Groll hegt M'Barek deswegen aber keinen: "Mittlerweile habe ich weniger Probleme, irgendwo reinzukommen. Allerdings gehe ich jetzt nicht mehr feiern, aus dem Alter bin ich raus."

Kindheit in Sendling: Elyas M'Barek fand sie "ziemlich cool"
Trotz Diskriminierungserfahrung erinnert sich Elyas M'Barek an viele schöne Kindheitsmomente zurück. Der heutige Filmstar wuchs damals in Sendling, direkt am Westpark, auf: "Wir hatten viel Platz zum Spielen. Es gab einen Kirschbaum, an dem haben wir uns alle getroffen. Wir sind in diesem Baum gesessen und haben Kirschen gegessen. Und wir sind mit dem Fahrrad rumgefahren. Wir waren viel draußen, es gab viele Kids in meinem Alter, das war ziemlich cool."
Ob es ihn nervt, jetzt wieder häufiger auf der Straße erkannt zu werden? Immerhin zählt er zu den bekanntesten Schauspielern Deutschlands. "Ach, Anonymität wird überbewertet", meint er dazu locker. "Ich finde es ziemlich entspannt, die Leute sind sehr nett und höflich. Ich treffe ganz selten Menschen, die rücksichtslos sind oder keine Distanz haben." In welchen Münchner Stadtteil es Elyas M'Barek gezogen hat, ist übrigens nicht bekannt. Grünwald hatte er aber zumindest in einem Interview im Juni 2026 ausgeschlossen.
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