Idris Elba will keinen "woken" James Bond

Idris Elba galt lange als möglicher Nachfolger von Daniel Craig. In einem neuen Interview erklärt er nun, warum er einen Schwarzen James Bond für unwahrscheinlich hält - und weshalb 007 nicht "woke" werden sollte.
(wue/obr/spot) |
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Idris Elba ist der Meinung, dass James Bond nicht "woke" werden sollte.
Idris Elba ist der Meinung, dass James Bond nicht "woke" werden sollte. © imago images/Newscom/AdMedia

Idris Elba (53) wurde in den vergangenen Jahren immer wieder als möglicher Nachfolger von Daniel Craig (58) als James Bond gehandelt. Der Schauspieler glaubt allerdings nicht, dass es je mehr als nur Spekulationen waren. Einen Schwarzen Darsteller als 007 hält er für unwahrscheinlich - und Bond sollte seiner Ansicht nach nicht um jeden Preis "woke" werden. Im Interview mit der britischen Ausgabe des Magazins "GQ" erklärt der Hollywoodstar seine Haltung.

Erste Spekulationen schon vor vielen Jahren

Erste Spekulationen kamen demnach bereits nach der Premiere von "Ein Quantum Trost" im Jahr 2008 in Italien auf, auch wenn Craig noch viele Jahre lang der Geheimagent bleiben sollte. Seit Daniel Craigs letztem Bond-Auftritt in "Keine Zeit zu sterben" aus dem Jahr 2021 fiel Elbas Name ebenfalls immer wieder. "Es war immer nur ein Gerücht", sagt er dazu. Der Schauspieler habe es "schon immer für unrealistisch gehalten".

Bond sei aus gutem Grund so geschrieben worden, wie er sei. "Und außerdem glaube ich, dass es realistisch gesehen einige Märkte gibt, die darauf einfach nicht ansprechen. Bond ist auf der ganzen Welt riesig. Und das Publikum wird nicht auf einen Schwarzen Mann, einen afrikanischen Mann, als Bond stehen", glaubt der Brite. Schon im Gespräch mit dem US-Magazin "People" hatte Elba im Mai betont: "Ich bin ehrlich gesagt überhaupt nicht im Rennen. Ich war von Anfang an nicht im Rennen."

Idris Elba: "Seid einfach Bond"

Es sei nicht notwendig, die Figur James Bond grundlegend zu verändern, glaubt Elba im "GQ"-Gespräch. "Bond ist so unrealistisch, dass ein Hauch von Realität gut ist, aber wir sollten nicht versuchen, ihn woke zu machen", sagt der Hollywoodstar. "Ich denke, man muss dem treu bleiben, was es ist: Eskapismus. Versucht nicht, dem Geschmack der Welt gerecht zu werden. Seid einfach Bond."

Die Suche nach dem neuen 007 ist unterdessen noch immer nicht abgeschlossen - auch fast fünf Jahre nach der Veröffentlichung des bisher letzten Bond-Films. Im Gegenteil: Erst im Mai bestätigte die verantwortliche Produktionsfirma offiziell, dass der Casting-Prozess begonnen hat. "Die Suche nach dem nächsten James Bond hat begonnen", teilte Amazon MGM Studios in einem Statement mit. "Wir haben zwar nicht vor, während des Casting-Prozesses auf konkrete Details einzugehen, freuen uns aber darauf, den 007-Fans weitere Neuigkeiten mitzuteilen, sobald der richtige Zeitpunkt gekommen ist."

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