"Ich habe Angst": Labarador Socke schickt Herrchen laut Martin Rütter auf "Spießrutenlauf"

Für Falk und Katja ist das Gassigehen mit Hund Socke purer Stress. Auch "Hundeprofi" Martin Rütter fühlt mit: "Mir tut er richtig leid." Eines wird nach den Trainings klar: Der Weg für die Hundehalter ist weit.
von  teleschau
Bei Labrador Socke ist einiges in der Erziehung falschgelaufen, wie Martin Rütter den Herrchen bescheinigt.
Bei Labrador Socke ist einiges in der Erziehung falschgelaufen, wie Martin Rütter den Herrchen bescheinigt. © RTL

"Am Anfang war alles in Ordnung": Doch davon ist bei Labrador Socke schon lange nicht mehr die Rede. Bei Besuchern in der eigenen Wohnung flippt der Rüde aus, auch draußen halten ihn Falk und Katja Wojte nur mit Mühe unter Kontrolle. "Das würde ich auch ernst nehmen", kommentiert Martin Rütter in der neuen Folge von "Der Hundeprofi - Rütters Team" (samstags, 19.15 Uhr, VOX) nachdenklich die Lage.

"Er würde vielleicht mal zwicken", traut Herrchen Falk seinem Schützling nichts Schlimmeres zu, schiebt jedoch gleichzeitig hinterher: "Aber ich würde nicht meine Hand ins Feuer legen." Für Martin Rütter steht indes fest: An einem Maulkorb führt kein Weg vorbei. Auch so hat Katja schon Respekt genug vor dem Gassigehen: "Ich gehe nervös raus und habe Angst." Ein Passant habe jüngst beklagt, sie solle doch "den Köter" weghalten, eine andere nahm abends sogar schreiend Reißaus. "Mir tut er richtig leid", fühlt Martin Rütter mit Socke - und den Haltern und deren "Spießrutenlauf".

Nach dem ersten Hundetraining stöhnt Katja: "Es macht einen sehr traurig"

Viel zu tun also für Trainerin Melle Hofmann, schließlich stellt Rütter fest: "Erziehung ist da gleich null." Das zeigt sich auch beim ersten Training. Einen Passanten am Zaun hätte Socke wohl verschlungen, wäre nicht die Barriere da gewesen. Insofern geht es mit vielen Hausaufgaben nach Hause. "Es war unangenehm, es macht einen sehr traurig", bilanziert Katja.

Deutlich besser sieht es beim zweiten Training einige Wochen später aus. "Das ist ein himmelweiter Unterschied, die haben richtig malocht", erkennt Trainerin Melle einen Fortschritt. Auch Rütter stellt den Aufwärtstrend fest: "Jetzt ist er mit seinen Menschen beschäftigt." Offenbar haben sich Falk und Katja Vertrauen bei Socke erarbeitet.

Doch ein weiteres Training samt Praxistest draußen zeigt: Der Weg für die Hundehalter ist noch weit. "Ich muss ehrlich sagen, ein bisschen Enttäuschung macht sich breit", kritisiert Melle Sockes Herrchen. "Ihr latscht einfach auf den Bordstein und kontrolliert nicht." Nach sechs Monaten Training sei das "sehr bitter", findet auch Martin Rütter. Immerhin: Beim folgenden Spaziergang zeigt sich dann doch, dass sich einiges getan hat. Für Melle Hofmann ist trotzdem klar: "Die Lage bleibt wirklich ernst und der Maulkorb auf jeden Fall drauf."

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