"Ich bin so müde": Patrice Aminati braucht zusätzliche Bestrahlungen

Die an Krebs erkrankte Patrice Aminati hat sich mit einem ernsten Gesundheitsupdate an ihre Follower gewandt. Nach einem MRT steht für sie eine neue Bestrahlung an.
(jom/spot) |
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Patrice Aminati nimmt ihre Follower mit auf ihren Weg mit ihrer schweren Krebserkrankung.
Patrice Aminati nimmt ihre Follower mit auf ihren Weg mit ihrer schweren Krebserkrankung. © Imago images/HMB-Media / Uwe Koch

Patrice Aminati (31) hat ihre Followerinnen und Follower bei Instagram über den nächsten Schritt in ihrer Krebsbehandlung informiert. In mehreren Storys schildert sie am Dienstag, dass sie wieder in der Uniklinik sei. Bereits zuvor habe sie angedeutet, dass eine neue Bestrahlungsserie notwendig werde. Nun sei klar: Die bisherige Therapie habe bei einigen Metastasen nicht ausreichend angeschlagen. Das habe das jüngste MRT ergeben.

"Kraft ist endlich"

Für Aminati bedeutet das eine weitere Belastung in einer ohnehin kräftezehrenden Zeit. Sie schreibt offen, wie erschöpft sie nach mehr als drei Jahren Krankheit ist. Die Situation mache sie müde und ausgebrannt. Unterstützung helfe ihr zwar, nehme ihr den eigentlichen Weg aber nicht ab. Diesen "Rucksack", der immer schwerer werde, müsse man am Ende alleine tragen.

In einer weiteren Story beschreibt Aminati, dass vor jeder neuen Therapie genau abgewogen werde, ob sie sinnvoll sei oder den Körper nur zusätzlich belaste. "Kraft ist endlich", erklärt sie. Gleichzeitig hält sie sich an einem Satz fest, den ihr eine Mitpatientin mitgegeben habe: Solange Ärztinnen und Ärzte noch behandeln, gebe es Hoffnung. Dieser Gedanke gebe ihr Kraft, ebenso wie liebe Nachrichten und kleine Gesten.

Schon die vergangenen Tage seien für sie besonders anstrengend gewesen. Die Hitze habe chronisch Erkrankten zusätzlich zugesetzt, schreibt Aminati. Das beginne bei der Kühlung von Medikamenten und reiche bis zu Nebenwirkungen, die sich bei hohen Temperaturen verstärken könnten. Inzwischen sei etwas Erleichterung eingetreten, sodass sie kurz durchatmen könne.

Patrice Aminati hat schwarzen Hautkrebs und ist nach eigenen Angaben Palliativpatientin. Seit längerer Zeit spricht sie offen über ihre unheilbare Krebserkrankung und deren Folgen für ihren Alltag. Auch ihre kleine Tochter bekommt die Erkrankung und die Behandlungen ihrer Mutter immer mehr mit. Aminati versucht dennoch, im Familienleben so viel Normalität wie möglich zu bewahren. Irgendwann werde es notwendig sein, mit ihr darüber zu sprechen, "aber ich hoffe, der Tag ist noch ganz fern", sagte sie kürzlich im "Brisant"-Interview.

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