Hochzeits-Dilemma bei Christine Neubauer: Ehemann José war noch verheiratet

Christine Neubauer und José Campos haben in Chile kirchlich geheiratet. Warum die Planung der Hochzeit problematisch war, hat die Schauspielerin nun in "Riverboat" ausgeplaudert.
Marko Schlichting |
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Bei "Riverboat" berichtete Christine Neubauer von ihrer kirchlichen Hochzeit.
Bei "Riverboat" berichtete Christine Neubauer von ihrer kirchlichen Hochzeit. © imago/STAR-MEDIA

Mit ihrer Hochzeit in Chile ist für Christine Neubauer ein Traum in Erfüllung gegangen. Im Mai 2026 hatten die Schauspielerin ihrem José Campos bereits standesamtlich das Ja-Wort gegeben, nun folgte die Trauung im Geburtsland ihres Ehemannes. Doch vorab gab es rechtliche Probleme.

Christine Neubauer heiratet "mitten in der Wüste"

Mitten in der Atacama-Wüste haben sie sich kennen gelernt, vor einer Kirche, erzählte Christine Neubauer in der Talkshow "Riverboat". Bei Dreharbeiten, wie sich das für einen Schauspielstar gehört. "Ich habe immer gesagt: Wir produzieren unseren gemeinsamen Kinofilm, was ich immer schon wollte. Wir haben sieben Jahre gekämpft, um die Förderung zu kriegen. Und dieses Jahr haben wir sie bekommen." Ihr größter Wunsch war, während des Filmdrehs zu heiraten, genau vor der Kirche, wo sie und José Campos sich zum ersten Mal begenet sind. "Und das hat geklappt", erzählt Neubauer. "Das war eine Drei-Stunden-Produktion, mitten an einem drehfreien Tag, in Chiu-Chiu, die älteste Kirche von Chile, mitten in der Wüste."

Die Hochzeit wird man in dem Film nicht sehen können. Dafür gibt es echte Killer, die gejagt werden. "Mit der Hochzeit waren wir uns bis zum Schluss nicht sicher, dass es klappt. Aber José hat das dann in drei Stunden alles organisiert."

Hochzeitsprobleme bei Christine Neubauer und José Campos

Doch vorab hatte das Paar mit Problemen zu kämpfen, denn José Campos war noch verheiratet.  Als Christine Neubauer die Hochzeit anmelden wollte, stellte sich heraus, dass die Scheidung ihres Partners zu diesem Zeitpunkt in Spanien nicht rechtsgültig war. "Das darf man gar nicht erzählen, was das für ein Dilemma war", erläuterte die Schauspielerin in der Talkshow "Riverboat". "Chilenische Scheidungspapiere haben ein gewisses Datum."

Zwei Tage bevor die Dokumente zugestellt wurden, hatte José Campos die spanische Staatsbürgerschaft angenommen. "Dann haben die gesagt, die chilenische Scheidung müsse anerkannt werden", erzählte Christine Neubauer. Dieser Anerkennung habe eineinhalb Jahre gedauert – bis dahin waren allerdings die Hochzeitspapiere abgelaufen und die Anmeldung startete von vorne. Letztendlich hatte es aber geklappt und das Paar konnte den Bund fürs Leben schließen.

Bei ihrer Hochzeit hatte Christine Neubauers Hund eine ganz besondere Rolle

Christine Neubauer hatte sich wie eine Madonna gekleidet, mit fünf Meter langem Schleier. José Campos ließ es sich nicht nehmen, im edlen Smoking zu erscheinen. Und eine besondere Aufgabe hatte Gismo, der Hund der beiden, erzählt Christine Neubauer: "Er hat auf einem Plüsch-Samtherz unsere Ringe gebracht. Ich habe das Herz selber genäht, und an das Herz habe ich Bänder genäht, dass man das so rumschnallen konnte. Und dann hat der erst am Standesamt, aber auch in der Wüste die Ringe gebracht."

Und Gismo war dann auch der "Held" der Feier werden, erzählt Christine Neubauer. "Ich hatte doch so eine fünf Meter lange Schleppe. Und in der Wüste ist viel Sand, und dort gibt es auch viele Straßenhunde. Die versammelten sich hinter uns. Und während der Brautrede wollte dann einer auf meine Schleppe machen!" Ein riesengroßer schwarzer Straßenhund sei das gewesen, sagt Neubauer. "Und dann ist der Gismo todesmutig gekommen und hat den weggejagt. Ich bin ganz stolz."

Ihre Hochzeit war für Neubauer etwas ganz Besonderes. "Ich habe mich noch einmal neu verliebt in José", erzählt sie. "Er stand da mitten in Dreck und Sand, in seinem Smoking, und weinte. Ich fand das so männlich. Ich habe immer gesagt: Was ändert das? Das ist ein Papier. Aber irgendwie ändert es sich doch. Das Herz wird größer, und das ist schön."

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