Hinnerk Schönemann erinnert sich nicht an Filmküsse
Seine Kolleginnen dürften wenig begeistert sein von diesem Geständnis: Hinnerk Schönemann (51) kann sich an seine Filmküsse schlicht nicht erinnern. "Zum Groll meiner Kolleginnen weiß ich nie, wann ich wen wo geküsst habe", gestand der Schauspieler in einem Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung".
Regelmäßig werde er von seinen weiblichen Co-Stars auf vergangene Kussszenen angesprochen. "Weißt du noch, diese eine Folge, dieser eine Drehort, da haben wir uns doch geküsst!", lauten die Vorhaltungen dann. Schönemanns ernüchternde Reaktion: "Und jedes Mal habe ich überhaupt keine Ahnung." Für den Schauspieler ist die Sache klar: "Das Küssen ist wie Arbeit. Ein besonderer Teil der Arbeit, natürlich, aber Arbeit."
Ein Männerkuss blieb haften
Doch eine Ausnahme gibt es. Ein Kuss hat sich in Schönemanns Gedächtnis eingebrannt - und zwar einer mit einem männlichen Kollegen. "Vor über 20 Jahren habe ich mit Ulrich Noethen mal einen Film gemacht, 'Der Boxer und die Friseuse'. Wir waren Knastis und ein Paar", erinnert sich der 51-Jährige. Es war sein erster Filmkuss mit einem Mann. Sein Fazit fällt pragmatisch aus: "Und ich muss sagen: Mit Bartwuchs ist es schon was anderes."
Einen vierbeinigen Kollegen hat Schönemann hingegen noch nie geküsst: Holly, den Weimaraner aus der ARD-Serie "Nord bei Nordwest". "Ich habe Holly eigentlich nie geküsst", stellte der Schauspieler klar. Zwar komme es vor, dass der Hund ihn bei Dreharbeiten ablecke, etwa wenn seine Figur im Film aufwachen müsse. "Aber das war auch nie ein Gefühlskuss." An diesem Zustand möchte Schönemann auch nichts ändern. Auf die Frage nach einem ersten Kuss mit dem tierischen Serienpartner reagierte er wenig enthusiastisch: "Wenn Holly die Alternative ist, nehme ich immer Ulli Noethen."
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