Hilary Duff trauert um ihren "Lizzie McGuire"-Vater Robert Carradine
Der US-amerikanische Schauspieler Robert Carradine (1954-2026) ist im Alter von 71 Jahren gestorben. Er war vor allem für seine Rollen in der Komödie "Die Rache der Eierköpfe" (1984) und der Disney-Channel-Serie "Lizzie McGuire" (2001-2004) bekannt. Seine Kollegen würdigen ihn in rührenden Statements.
Hilary Duff ist ihm "ewig dankbar"
Hilary Duff (38), die in "Lizzie McGuire" Carradines Tochter spielte, schrieb auf ihrem Instagram-Account zu einem gemeinsamen Foto: "Das tut weh. Es ist wirklich schwer, diese traurige Realität über einen alten Freund zu akzeptieren. In der Familie McGuire herrschte so viel Herzlichkeit, und ich habe mich bei meinen Serieneltern immer geborgen gefühlt. Dafür werde ich ewig dankbar sein." Es mache sie "unendlich traurig zu erfahren, dass Bobby gelitten hat".
Für Jake Thomas ist der Verstorbene "Familie"
Jake Thomas (36), der in der Disney-Sitcom Carradines Sohn Matt spielte, teilte ebenfalls eine Hommage auf Instagram. "Mein Herz ist heute schwer", ließ der Schauspieler wissen. "Ich hatte das Glück, Bobby fast mein ganzes Leben lang zu kennen. Er war einer der coolsten Typen, die man sich vorstellen kann. Witzig, pragmatisch, manchmal etwas mürrisch, immer ein bisschen exzentrisch." Carradine sei ein talentierter Schauspieler, Musiker und Regisseur gewesen, betonte er. "Aber vor allem war er Familie. Ich habe viele schöne Erinnerungen an die Zeit mit ihm und seiner Familie. Gute Momente, schwierige Zeiten und unzählige Lacher dazwischen."
Robert Carradine spielte 1984 an der Seite von Anthony Edwards (63) in Jeff Kanews (81) Kultklassiker "Die Rache der Eierköpfe". In "Lizzie McGuire" verkörperte er Sam, den Patriarchen der Familie McGuire. Er spielte auch in Filmen wie "Flucht aus L.A.", "Body Bags", "The Long Riders" und "Django Unchained".
Er kämpfte gegen eine bipolare Störung
Am Montag hatte Carradines Familie mitgeteilt, dass sich der Schauspieler nach einer jahrelangen bipolaren Störung das Leben genommen hat, wie das Branchenmagazin "Deadline" berichtete. In einem Statement erklärte die Familie: "In einer Welt, die sich manchmal so dunkel anfühlen kann, war Bobby für alle um ihn herum immer ein Leuchtfeuer der Hoffnung. Wir sind untröstlich über den Verlust dieser wunderbaren Seele und möchten Bobbys tapferen Kampf gegen seine fast zwei Jahrzehnte andauernde bipolare Störung würdigen."
Hilfe bei Depressionen, Suizidgedanken und der Bewältigung von Krisen bietet in Deutschland Tag und Nacht die Telefonseelsorge unter den kostenlosen Rufnummern 0800/111 0 111 und 0800/111 0 222 oder unter der 116 123. Anrufende bleiben anonym.
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